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Der Österreichische Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV) bietet für Journalisten, Meinungsbildner und die interessierte Öffentlichkeit Informationen über aktuelle Entwicklungen sowie über Aktivitäten und Veranstaltungen des Verbandes.

Presseaussendungen des ÖZV auf ots.at

Kontakt:
Michaela Reisinger
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43 664 33 29 411

19. November 2021

Fachmedien weiterhin wichtigste Informationsquelle für Entscheider

Bereits zum zweiten Mal hat der Österreichische Zeitschriften- und Fachmedienverband die Fachzeitschriften-Entscheiderstudie durchführen lassen. Die Ergebnisse zeigen, dass Fachzeitschriften nach wie vor an der Spitze der Informationsquellen für Entscheiderinnen und Entscheider liegen. 94 % der Führungskräfte nutzen Fachmedien in gedruckter oder digitaler Form regelmäßig oder zumindest gelegentlich.

Wien (OTS) - Bereits zum zweiten Mal hat der Österreichische
Zeitschriften- und Fachmedienverband die
Fachzeitschriften-Entscheiderstudie durchführen lassen. Die
Ergebnisse zeigen, dass Fachzeitschriften nach wie vor an der Spitze
der Informationsquellen für Entscheiderinnen und Entscheider liegen.
94 % der Führungskräfte nutzen Fachmedien in gedruckter oder
digitaler Form regelmäßig oder zumindest gelegentlich.

Die Corona-Pandemie hat der Beliebtheit von Fachmedien keinen
Abbruch getan. 59 % der österreichischen Entscheidungsträgerinnen und
Entscheidungsträger nutzen diese regelmäßig, 35 % zumindest
gelegentlich. Eine deutliche Verschiebung lässt sich allerdings in
der Struktur der genutzten Angebote erkennen: waren 2018 noch die
gedruckten Ausgaben von Fachmedien führend im Ranking der
Informationsquellen für Führungskräfte, wurden diese von deren
digitalen Angeboten überholt. Diese werden von 89 % der Befragten
genutzt, allen voran sind dies Websites und Newsletter von
Fachmedien.

Dass Entscheiderinnen und Entscheider sich intensiver mit
Fachmedien auseinandersetzen, zeigt sich auch an der hohen, ebenfalls
gestiegenen, Nutzungsdauer. 70 % (2018: 58 %) der Befragten geben an,
dass sie Fachmedien – gedruckt und digital – zwei Stunden oder länger
pro Woche nutzen. Die durchschnittliche Nutzungsdauer hat sich von
220 Minuten auf 269 Minuten in der Woche erhöht.

Die Nutzungsmotive zeigen, dass Fachmedien durch ihre
redaktionelle Qualität überzeugen und verlässliche Orientierung im
Berufsalltag ermöglichen. Sie werden genutzt, um über aktuelle
Entwicklungen der jeweiligen Branche auf dem Laufenden zu sein und
werden für ihre ausführliche Berichterstattung und
Hintergrundinformation geschätzt. Praktischen Nutzen bieten sie durch
neutrale Produktvergleiche und Tests sowie bei der beruflichen
Weiterbildung. Entscheiderinnen und Entscheider setzen auf
Fachmedien, wenn es um kontinuierliche Informationen über Produkte
und Anbieter geht – drei Viertel der Befragten schätzen diese als
(sehr) wichtige Informationsquellen. Hohe Relevanz wird Fachmedien
auch bei größeren Investitionsentscheidungen beigemessen, in diesem
Bereich sind es 57 % der Befragten, die auf gedruckte oder digitale
Fachmedien-Angebote vertrauen.

Zwtl.: Fachmedien sind Motor für die Wirtschaft

Fachzeitschriften werden nicht nur intensiv genutzt, sie
aktivieren auch zur weiteren Auseinandersetzung mit Produkten und
Anbietern. 86 % der Führungskräfte geben an aufgrund der Nutzung von
Fachmedien weitere Informationen auf der Website von Anbietern
einzuholen, 78 % haben sich mit anderen über diese Inhalte
unterhalten und 64 % haben in Folge von Informationen über Fachmedien
persönlichen Kontakt mit Anbietern aufgenommen.

Steigende Werte zeigen sich auch beim Image der Fachzeitschriften
– 71 % der Führungskräfte beurteilen diese als glaubwürdige Quellen
für neutrale und seriöse Informationen, im Jahr 2018 lag der Wert
noch bei 61 %. Auch bei der Einschätzung, dass Fachmedien
Markttransparenz schaffen, stieg der Wert seit 2018 um 13
Prozentpunkte auf 70 %.

„Fachzeitschriften in gedruckter und digitaler Form sind trotz der
Covid-19-Pandemie weiterhin führende Informationsquellen für
Entscheiderinnen und Entscheider und damit unverzichtbarer Partner in
der B2B-Kommunikation. Die Nachfrage nach digitalen Angeboten von
Fachzeitschriften ist pandemiebedingt sogar überdurchschnittlich
gestiegen“ fasst Claudia Gradwohl, Präsidentin des Österreichischen
Zeitschriften- und Fachmedienverbandes (ÖZV), die aktuellen
Ergebnisse der Fachzeitschriften-Entscheiderstudie erfreut zusammen.

„Beeindruckend ist, dass Fachmedien angesichts ihres vielfältigen
Nutzens ein wichtiges Gesprächsthema im Unternehmen sind und damit in
Entscheidungsprozessen eine wichtige Rolle spielen“ erklärt Reinhard
Raml, Geschäftsführer des IFES-Instituts abschließend.

Zwtl.: Die Methodik der Studie

Für die Fachzeitschriften-Entscheiderstudie 2021 wurden im Rahmen
der Leseranalyse Entscheidungsträger (LAE) 500 Führungskräfte in
Unternehmen mit mehr als fünf Beschäftigten befragt. Die Betriebe
wurden vorab telefonisch kontaktiert, um zufallsbasiert in
vorgegebenen Entscheidungsbereichen (z.B. Geschäftsführung, Personal,
Finanzen, Marketing, Vertrieb etc.) Führungskräfte zu einer
anschließenden Online-Befragung einzuladen.

Weitere detaillierte Informationen zur
„Fachzeitschriften-Entscheiderstudie 2021“ finden Sie auf
[www.oezv.or.at] (http://www.oezv.or.at/)

Österreichischer Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV)
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 / 1 / 533 79 79
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3. Mai 2021

Pressefreiheit und Titelvielfalt bestmöglich sichern

Zeitschriften leisten substanziellen Beitrag im Interesse der Informationsgesellschaft

Wien (OTS) - Mit über 1.700 Titel sind Österreichs Zeitschriften ein
wichtiger Bestandteil der Meinungs- und Medienvielfalt. „Seit 14
Monaten stellt die Corona-Pandemie eine Herausforderung für unsere
Gesellschaft und viele Branchen dar. Vor allem Magazine und
Zeitschriften sind auf Grund des Werberückgangs wirtschaftlich in
besonderem Maß betroffen, obwohl sie für viele Branchen als wertvolle
Informationsplattformen zur Überwindung der Krise fungieren. Gerade
jetzt gilt es daher die Pressefreiheit und Titelvielfalt für den
Zeitschriftensektor zu sichern“, so ÖZV-Präsidentin Claudia Gradwohl.

„Magazine und Fachmedien leisten mit ihren gedruckten Ausgaben
sowie mit ihren digitalen Angeboten einen substanziellen Beitrag im
Interesse der Informationsgesellschaft. Daher braucht es beim
Informationsfreiheitsgesetz auch einen grundlegenden
Paradigmenwechsel, weg vom Amtsgeheimnis hin zum Grundsatz der
Informationsverpflichtung bzw. zu mehr Transparenz. Ein wesentlicher
Kritikpunkt ist, dass Kammern nur gegenüber ihren Angehörigen
informationspflichtig bleiben. Gerade Informationen betreffend der
Arbeiter- und Wirtschaftskammer seien regelmäßig von allgemeinem
Interesse, vor allem für die Berichterstattung von Fachmedien“, so
Gradwohl abschließend.

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29. Mai 2020

Claudia Gradwohl als Präsidentin des Zeitschriftenverbandes gewählt

ÖZV-Vollversammlung befasst sich mit Auswirkungen der Corona-Krise. ÖZV-Vollversammlung befasst sich mit Auswirkungen der Corona-Krise.

Wien (OTS) - Claudia Gradwohl wurde bei der Vollversammlung des
Österreichischen Zeitschriften- und Fachmedienverbandes (ÖZV) am 28.
Mai 2020, die per Videokonferenz durchgeführt wurde, wiedergewählt.
Gradwohl, die dem Verband seit April 2018 als Präsidentin vorsteht,
vertritt die Verlagsgruppe News und fungiert zudem als
Verhandlungsleiterin bei Kollektivvertragsverhandlungen. Gradwohl ist
als Vorstand Teil der Geschäftsführung der Verlagsgruppe News. Als
ÖZV-Präsidentin vertritt sie die Interessen von knapp 150 Verlagen
mit rund 300 Publikationen. Rainer Eder (Agrarverlag), Dagmar Lang
(Manstein Verlag) und Robert Langenberger (Styria Lifestyle GmbH)
wurden als Vizepräsidenten in ihrer Funktion bestätigt.

Das beherrschende Thema der Vollversammlung war naturgemäß die
Auswirkungen der Corona Pandemie. „Die Printbranche verzeichnet einen
Rückgang im Anzeigengeschäft von in Summe 45 – 50 Mio. Euro. Auf
Magazine und Illustrierte entfällt davon bis Anfang Mai ein Rückgang
von in Summe 20 Mio. Euro. Zahlreiche Werbekunden haben aufgrund des
verordneten Lockdowns ihre Werbekampagnen und Schaltungen storniert.
Diese Storni können zum überwiegenden Teil - trotz des Anlaufens der
Wirtschaft - nicht mehr aufgeholt werden. Ganz besonders schwer
haben es die Branchen Tourismus, Hotellerie, Gastronomie und Textil
getroffen, welche für viele unserer Mitgliedsverlage wichtige
Kooperations- und Werbekunden darstellen. Ebenso schwerwiegend für
unsere Mitgliedsverlage ist der Totalausfall aus dem Geschäftsbereich
der Konferenz und Fachveranstaltungen“, so Gradwohl in ihrem Befund
zur Zeitschriftenbranche.

Zwtl.: Neues Präsidium und Vorstand

Hermann Futter (Compass-Verlag) wurde als Schriftführer
wiedergewählt. Stellvertretender Schriftführer bleibt Erwin Goldfuss
(LW Werbe- und Verlags GmbH). Als Schatzmeister des Verbandes wurde
neu ins Präsidium Christian W. Mucha (MG Mediengruppe) gewählt.
Philipp Ita (Ärzteverlag) wurde zum neuen stellvertretenden
Schatzmeister gewählt.

Weiters setzt sich der Vorstand aus Gabriele Ambros (Holzhausen
Verlag), Thomas Letz (Österreichischer Wirtschaftsverlag), Wolfgang
Pichler (Manz Verlag), Alois Sillaber (Springer Verlag) und Florian
Zangerl (WEKA Industrie Medien GmbH) zusammen. Als neues Mitglied im
Vorstand konnte Georg Pirker (Medecco Holding GmbH) begrüßt werden.

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20. Februar 2020

Sozialpartnerschaftliche Einigung beim Journalisten-KV bei Zeitschriften und Fachmedien

ÖZV und GPA-djp einigen sich auf ein Gehaltsplus von 2,3%

Wien (OTS) - Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck,
Journalismus, Papier (GPA-djp) und der Österreichische Zeitschriften-
und Fachmedienverband (ÖZV) einigten sich in ihrer Verhandlung am
20.02.2020 auf ein Gehaltsplus von 2,3% – mindestens jedoch 45 Euro –
für Journalistinnen und Journalisten bei Zeitschriften und Fachmedien
ab 01.03.2020.

Gleichlautend wie bei den kfm. Angestellten einigten sich die
Sozialpartner auf die Möglichkeit für Dienstnehmerinnen und
Dienstnehmer das Jubiläumsgeld im Einvernehmen mit dem Dienstgeber
auch in Form eines Zeitguthabens zu konsumieren.

ÖZV-Präsidentin und die Verhandlungsleiterin der Arbeitgeberseite
Claudia Gradwohl betonte das positive sozialpartnerschaftliche
Gesprächsklima: “Die aktuellen zum Teil gewaltigen Herausforderungen
für Zeitschriften und Fachmedien sind nur durch ein konstruktives
Miteinander der Kollektivvertrags-Verhandlungspartner bzw. auch auf
betrieblicher Ebene zu bewältigen. Der Abschluss spiegelt das
wechselseitige Verständnis für die wirtschaftliche Situation sowohl
der Mitgliedsbetriebe als auch der Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer
wider.“

Alice Rienesl, Verhandlungsleiterin der GPA-djp: „Die
Verhandlungen fanden in einem sehr konstruktiven Rahmen statt. Die
vielfach herausfordernde wirtschaftliche Lage in der Branche ist uns
natürlich bewusst. Deshalb ist ein fairer Abschluss für uns auch ein
Zeichen der Wertschätzung der auch immer herausfordernder werdenden
Arbeit der Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen. Die Zukunft
der Zeitschriften und Fachmedien in Österreich muss uns jedenfalls
ein gemeinsames Anliegen sein.

Auf Grund des verständnisvollen partnerschaftlichen Dialogs haben
sich beide Kurien darauf geeinigt, in einem gemeinsamen Workshop im
Laufe des Jahres 2020 Maßnahmen zu identifizieren, die eine
Attraktivierung der Zeitungs-, Zeitschriften und Fachmedienbranche
für zukünftige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zum Ziel hat.

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10. Januar 2020

Sozialpartnerschaftliche Einigung beim KV für kaufmännische Angestellte bei Zeitschriftenverlagen

ÖZV und GPA-djp einigen sich auf ein Gehaltsplus von 2,3%

Wien (OTS) - Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck,
Journalismus, Papier (GPA-djp) und der Österreichische Zeitschriften-
und Fachmedienverband (ÖZV) einigten sich in ihrer zweiten
Verhandlungsrunde am 9. Jänner 2020 auf ein Gehaltsplus von 2,3% -
mindestens jedoch 40 Euro - für kaufmännische Angestellte bei
Zeitschriftenverlagen rückwirkend von 1. Jänner 2020 bis 31. Dezember
2020.

Die Lehrlingsentschädigungen werden ebenfalls um 2,3% angepasst,
im ersten Lehrjahr werden die Entschädigungen auf 620 Euro und im
zweiten Lehrjahr auf 780 Euro angehoben. Darüber hinaus einigten sich
die Sozialpartner auf die Möglichkeit für Dienstnehmerinnen und
Dienstnehmer das Jubiläumsgeld im Einvernehmen mit dem Dienstgeber
auch in Form eines Zeitguthabens zu konsumieren.

ÖZV-Präsidentin und die Verhandlungsleiterin der Arbeitgeberseite
Claudia Gradwohl zeigte sich erfreut über das
sozialpartnerschaftliche Gesprächsklima: “Die Medienbranche im
Allgemeinen – die Zeitschriften- und Fachmedien im Besonderen –
stehen vor gewaltigen Herausforderungen, die nur durch ein
konstruktives Miteinander der Kollektivvertrags-Verhandlungspartner
bzw. auch auf betrieblicher Ebene bewältigt werden können. Der
Abschluss spiegelt das wechselseitige Verständnis für die
wirtschaftliche Situation sowohl der Mitgliedsbetriebe als auch der
Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer wider.“

Markus Gspandl, Verhandlungsleiter der GPA-djp: „Angesichts der
schwierigen Marktsituation ist es ein fairer Abschluss. Wir müssen
uns gemeinsam bemühen, der Personalfluktuation in der Branche
entgegenzuwirken und verstärkt jüngere Kolleginnen und Kollegen zu
gewinnen. Deshalb freut es mich sehr, dass wir diesbezüglich in einen
offenen Dialog mit den Unternehmern treten werden.“

Auf Grund des verständnisvollen partnerschaftlichen Dialogs haben
sich beide Kurien darauf geeinigt, in einem gemeinsamen Workshop im
Laufe des Jahres 2020 Maßnahmen zu identifizieren, die eine
Attraktivierung der Zeitungs-, Zeitschriften und Fachmedienbranche
für zukünftige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zum Ziel hat.

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15. November 2019

Sechs Sieger beim Österreichischen Zeitschriftenpreis 2019

37. Preisverleihung – die Gewinner im Überblick

Wien (OTS) - Der Österreichische Zeitschriften- und Fachmedienverband
(ÖZV) zeichnete am 14. November 2019 Rainer Seebacher („update“),
Mag. Eva Morawetz („Pferderevue“), Eja Kapeller, MA („WIENERIN“), DI
Martin Kugler („UNIVERSUM Magazin“), den Verein Steirisches
Volksliedwerk („Der Vierzeiler – Zeitschrift für Musik, Kultur &
Volksleben“) im Ringturm der Vienna Insurance Group mit dem
Österreichischen Zeitschriftenpreis aus. Michaela Neubauer, MA
(„GESUND & LEBEN“) wurde mit dem Dr. Rudolf Bohmann-Preis für
NachwuchsjournalistInnen ausgezeichnet.

Mit dem Zeitschriftenpreis prämiert der Österreichische
Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV) seit 1983 besonders
gelungene journalistische Arbeiten aus. ÖZV-Präsidentin Claudia
Gradwohl und Universitätsprofessor DDr. Matthias Karmasin
überreichten die Trophäen. Moderiert wurde die Preisverleihung von
der Mediaberaterin Marcella Atria.

Rainer Seebacher erhielt den Zeitschriftenpreis in der Kategorie
Politik und Wirtschaft für seine Magazinstrecke „Die Verkettung der
Welt“ in der Zeitschrift „update“. Darin analysiert und erklärt er,
wie die revolutionäre Blockchain-Technologie die Geschäftsmodelle
verändert, Chancen und Bedrohungen sowie konkrete Anwendungsfelder.

Für ihren Artikel „Die Ross lassen di net im Stich“ erschienen in
der „Pferderevue“ konnte Eva Morawetz die Kategorie Umwelt, Jagd und
Natur für sich entscheiden. In ihrem Beitrag beschreibt sie mit
großer Detailkenntnis die winwin-Situation welche sich aus dem
zeitgemäßen Einsatz von Arbeitspferden ergibt, wie gefährdete
Nutztiere wie der Noriker in der Landwirtschaft neue Aufgaben findet,
die Vorteile für Züchter und wie die Umwelt davon profitiert.

Die Reportage „Im toten Winkel“ im Magazin „Wienerin“ von Eja
Kapeller überzeugte die Jury in der Kategorie Lifestyle, Gesundheit
und Soziale Verantwortung. Eine nüchterne Analyse ohne
Skandalisierung zu den dramatischen Mordzahlen bei Frauen Anfang
dieses Jahres, in der sie der Frage nachspürt, ob das österreichische
Rechtssystem dafür ausreichend gerüstet ist und ob faire Verfahren
gewährleistet sind.

In der Kategorie Wissenschaft, Technik und Forschung wurde der
Beitrag von Martin Kugler mit dem Titel „Bits&Bytes im Stall und auf
dem Acker“, welcher im „UNIVERSUM Magazin“ erschienen ist, prämiert.
In seinem Artikel beschreibt Martin Kugler eindrucksvoll wie neue
Technologien die landwirtschaftliche Bewirtschaftung revolutionieren
und einerseits positive Effekte für die Umwelt und das Klima
hervorrufen und andererseits den wachsenden Hunger der
Weltbevölkerung befriedigen können.

Die Trophäe in der Kategorie Corporate Publishing holte der Verein
Steirisches Volksliedwerk mit ihrer Publikation „Der Vierzeiler –
Zeitschrift für Musik, Kultur & Volksleben“. Die Quartalszeitschrift
wird seit 40 Jahren publiziert und widmet sich in jeder Ausgabe einem
Schwerpunktthema, welches aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet
wird. Seit 2017 werden auch regelmäßig unterschiedliche Regionen der
Steiermark aufgegriffen und porträtiert.

Der Dr. Rudolf Bohmann-Nachwuchspreis der lediglich alle zwei
Jahre vergeben wird, ging 2019 an die 23-jährige Journalistin
Michaela Neubauer für ihre Veröffentlichungen im Magazin „Gesund &
Leben“.

Der Juryvorsitzende und Geschäftsführer des Kuratoriums für
Journalistenausbildung Nikolaus Koller wählte die prämierten Beiträge
gemeinsam mit der PRVA-Präsidentin und
Kommunikationswissenschaftlerin Julia Wippersberg, dem Chefredakteur
des Fachmagazins „Österreichischer Journalist“ Georg Taitl, dem
Österreich-Repräsentanten der deutschen Wochenzeitung „Die Zeit“
Sebastian Loudon, dem Chefredakteur der Branchenzeitschrift
„Horizont“ Sebastian Hofer und ÖZV-Geschäftsführer Gerald Grünberger
aus. Insgesamt begutachtete die Jury über 70 Einreichungen für den
Österreichischen Zeitschriftenpreis 2019.

[https://www.ots.at/redirect/oezv2]
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14. Februar 2019

ÖZV erfreut über Einigung zu EU-Leistungsschutzrecht

"Nachhaltige Stärkung von Fachmedien und Zeitschriften in Europa"

Wien (OTS) - "Die gestern Abend erzielte Einigung zur Reform der
Urheberrechtsrichtlinie zwischen dem EU-Parlament, den
Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission ist eine wichtige
Voraussetzung für die Zukunft des freien und unabhängigen
Journalismus in der digitalen Ära", erklärte ÖZV-Präsidentin Claudia
Gradwohl am 14. Februar 2019 in einer ersten Stellungnahme.

"Fachmedien und Zeitschriften produzieren einzigartige Inhalte –
diese müssen fair finanziert werden. Wir werden mit dem
Leistungsschutzrecht zukünftig ein wichtiges Instrument erhalten, um
die kommerzielle Ausbeutung unserer wertvollen Inhalte zu
verhindern", so Gradwohl. Der aktuelle Kompromiss berge laut Gradwohl
allerdings die Gefahr, dass Tech-Konzerne die generelle Ausnahme von
Verlinkungen als Schlupfloch missbrauchen und so faire Regelungen
untergraben könnten.

Der ÖZV geht davon aus, dass der weitere EU-Gesetzgebungsprozess nun
rasch voranschreitet. Die nun erzielte Einigung muss in den kommenden
Wochen noch vom EU-Parlament und den Staaten der Europäischen Union
bestätigt werden. Danach folgt die nationale Umsetzung.

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14. Februar 2019

Plus 2,6 Prozent für Journalisten bei Zeitschriften und Fachmedien

Sozialpartnerschaftliche Einigung zwischen GPA-djp und ÖZV

Wien (OTS) - Mit Wirkung vom 1. März 2019 werden die Tarifgehälter
für journalistische Mitarbeiter bei österreichischen Zeitschriften
und Fachmedien um 2,6 Prozent angehoben. Auf dieses Ergebnis haben
sich die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus,
Papier (GPA-djp) und der Österreichische Zeitschriften- und
Fachmedienverband (ÖZV) am 13. Februar 2019 geeinigt.

Die monatliche Infrastrukturpauschale für angestellte Journalisten
und ständig freie Mitarbeiter beträgt künftig 212,14 Euro. Die
Tarifpositionen für ständig freie Mitarbeiter werden wie folgt
festgesetzt: die Honorierung für reine A4-Textseiten beträgt 116,13
Euro und jene für Fotos 50,88 Euro. Zudem einigten sich die
Sozialpartner auch auf Änderungen im Kollektivvertrag, unter anderem
über die Einführung eines Anspruches auf Familienzeit ("Papamonat").

"Angesichts des sich einbremsenden Wirtschaftswachstums und der
spezifischen Herausforderungen am Mediensektor handelt es sich um
einen akzeptablen Abschluss, der sich auch in das zuletzt erzielte
Ergebnis bei den kaufmännischen Angestellten einreiht", so die
Verhandlungsleiterin der Arbeitgeberseite und ÖZV-Präsidentin Claudia
Gradwohl.

"Vor dem Hintergrund schwieriger Branchenbedingungen konnten wir
einen vertretbaren Abschluss erzielen. Durch die Verankerung des
‚Papamonats‘ wurde ein wichtiges Ziel erreicht. Ich freue mich auch,
dass wir erstmals eine Regelung für Praktikanten schaffen konnten",
so Alice Rienesl, Verhandlungsleiterin der GPA-djp.

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