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Der Österreichische Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV) bietet für Journalisten, Meinungsbildner und die interessierte Öffentlichkeit Informationen über aktuelle Entwicklungen sowie über Aktivitäten und Veranstaltungen des Verbandes.

Presseaussendungen des ÖZV auf ots.at

29. Mai 2020

Claudia Gradwohl als Präsidentin des Zeitschriftenverbandes gewählt

ÖZV-Vollversammlung befasst sich mit Auswirkungen der Corona-Krise. ÖZV-Vollversammlung befasst sich mit Auswirkungen der Corona-Krise.

Wien (OTS) - Claudia Gradwohl wurde bei der Vollversammlung des
Österreichischen Zeitschriften- und Fachmedienverbandes (ÖZV) am 28.
Mai 2020, die per Videokonferenz durchgeführt wurde, wiedergewählt.
Gradwohl, die dem Verband seit April 2018 als Präsidentin vorsteht,
vertritt die Verlagsgruppe News und fungiert zudem als
Verhandlungsleiterin bei Kollektivvertragsverhandlungen. Gradwohl ist
als Vorstand Teil der Geschäftsführung der Verlagsgruppe News. Als
ÖZV-Präsidentin vertritt sie die Interessen von knapp 150 Verlagen
mit rund 300 Publikationen. Rainer Eder (Agrarverlag), Dagmar Lang
(Manstein Verlag) und Robert Langenberger (Styria Lifestyle GmbH)
wurden als Vizepräsidenten in ihrer Funktion bestätigt.

Das beherrschende Thema der Vollversammlung war naturgemäß die
Auswirkungen der Corona Pandemie. „Die Printbranche verzeichnet einen
Rückgang im Anzeigengeschäft von in Summe 45 – 50 Mio. Euro. Auf
Magazine und Illustrierte entfällt davon bis Anfang Mai ein Rückgang
von in Summe 20 Mio. Euro. Zahlreiche Werbekunden haben aufgrund des
verordneten Lockdowns ihre Werbekampagnen und Schaltungen storniert.
Diese Storni können zum überwiegenden Teil - trotz des Anlaufens der
Wirtschaft - nicht mehr aufgeholt werden. Ganz besonders schwer
haben es die Branchen Tourismus, Hotellerie, Gastronomie und Textil
getroffen, welche für viele unserer Mitgliedsverlage wichtige
Kooperations- und Werbekunden darstellen. Ebenso schwerwiegend für
unsere Mitgliedsverlage ist der Totalausfall aus dem Geschäftsbereich
der Konferenz und Fachveranstaltungen“, so Gradwohl in ihrem Befund
zur Zeitschriftenbranche.

Zwtl.: Neues Präsidium und Vorstand

Hermann Futter (Compass-Verlag) wurde als Schriftführer
wiedergewählt. Stellvertretender Schriftführer bleibt Erwin Goldfuss
(LW Werbe- und Verlags GmbH). Als Schatzmeister des Verbandes wurde
neu ins Präsidium Christian W. Mucha (MG Mediengruppe) gewählt.
Philipp Ita (Ärzteverlag) wurde zum neuen stellvertretenden
Schatzmeister gewählt.

Weiters setzt sich der Vorstand aus Gabriele Ambros (Holzhausen
Verlag), Thomas Letz (Österreichischer Wirtschaftsverlag), Wolfgang
Pichler (Manz Verlag), Alois Sillaber (Springer Verlag) und Florian
Zangerl (WEKA Industrie Medien GmbH) zusammen. Als neues Mitglied im
Vorstand konnte Georg Pirker (Medecco Holding GmbH) begrüßt werden.

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20. Februar 2020

Sozialpartnerschaftliche Einigung beim Journalisten-KV bei Zeitschriften und Fachmedien

ÖZV und GPA-djp einigen sich auf ein Gehaltsplus von 2,3%

Wien (OTS) - Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck,
Journalismus, Papier (GPA-djp) und der Österreichische Zeitschriften-
und Fachmedienverband (ÖZV) einigten sich in ihrer Verhandlung am
20.02.2020 auf ein Gehaltsplus von 2,3% – mindestens jedoch 45 Euro –
für Journalistinnen und Journalisten bei Zeitschriften und Fachmedien
ab 01.03.2020.

Gleichlautend wie bei den kfm. Angestellten einigten sich die
Sozialpartner auf die Möglichkeit für Dienstnehmerinnen und
Dienstnehmer das Jubiläumsgeld im Einvernehmen mit dem Dienstgeber
auch in Form eines Zeitguthabens zu konsumieren.

ÖZV-Präsidentin und die Verhandlungsleiterin der Arbeitgeberseite
Claudia Gradwohl betonte das positive sozialpartnerschaftliche
Gesprächsklima: “Die aktuellen zum Teil gewaltigen Herausforderungen
für Zeitschriften und Fachmedien sind nur durch ein konstruktives
Miteinander der Kollektivvertrags-Verhandlungspartner bzw. auch auf
betrieblicher Ebene zu bewältigen. Der Abschluss spiegelt das
wechselseitige Verständnis für die wirtschaftliche Situation sowohl
der Mitgliedsbetriebe als auch der Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer
wider.“

Alice Rienesl, Verhandlungsleiterin der GPA-djp: „Die
Verhandlungen fanden in einem sehr konstruktiven Rahmen statt. Die
vielfach herausfordernde wirtschaftliche Lage in der Branche ist uns
natürlich bewusst. Deshalb ist ein fairer Abschluss für uns auch ein
Zeichen der Wertschätzung der auch immer herausfordernder werdenden
Arbeit der Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen. Die Zukunft
der Zeitschriften und Fachmedien in Österreich muss uns jedenfalls
ein gemeinsames Anliegen sein.

Auf Grund des verständnisvollen partnerschaftlichen Dialogs haben
sich beide Kurien darauf geeinigt, in einem gemeinsamen Workshop im
Laufe des Jahres 2020 Maßnahmen zu identifizieren, die eine
Attraktivierung der Zeitungs-, Zeitschriften und Fachmedienbranche
für zukünftige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zum Ziel hat.

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10. Januar 2020

Sozialpartnerschaftliche Einigung beim KV für kaufmännische Angestellte bei Zeitschriftenverlagen

ÖZV und GPA-djp einigen sich auf ein Gehaltsplus von 2,3%

Wien (OTS) - Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck,
Journalismus, Papier (GPA-djp) und der Österreichische Zeitschriften-
und Fachmedienverband (ÖZV) einigten sich in ihrer zweiten
Verhandlungsrunde am 9. Jänner 2020 auf ein Gehaltsplus von 2,3% -
mindestens jedoch 40 Euro - für kaufmännische Angestellte bei
Zeitschriftenverlagen rückwirkend von 1. Jänner 2020 bis 31. Dezember
2020.

Die Lehrlingsentschädigungen werden ebenfalls um 2,3% angepasst,
im ersten Lehrjahr werden die Entschädigungen auf 620 Euro und im
zweiten Lehrjahr auf 780 Euro angehoben. Darüber hinaus einigten sich
die Sozialpartner auf die Möglichkeit für Dienstnehmerinnen und
Dienstnehmer das Jubiläumsgeld im Einvernehmen mit dem Dienstgeber
auch in Form eines Zeitguthabens zu konsumieren.

ÖZV-Präsidentin und die Verhandlungsleiterin der Arbeitgeberseite
Claudia Gradwohl zeigte sich erfreut über das
sozialpartnerschaftliche Gesprächsklima: “Die Medienbranche im
Allgemeinen – die Zeitschriften- und Fachmedien im Besonderen –
stehen vor gewaltigen Herausforderungen, die nur durch ein
konstruktives Miteinander der Kollektivvertrags-Verhandlungspartner
bzw. auch auf betrieblicher Ebene bewältigt werden können. Der
Abschluss spiegelt das wechselseitige Verständnis für die
wirtschaftliche Situation sowohl der Mitgliedsbetriebe als auch der
Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer wider.“

Markus Gspandl, Verhandlungsleiter der GPA-djp: „Angesichts der
schwierigen Marktsituation ist es ein fairer Abschluss. Wir müssen
uns gemeinsam bemühen, der Personalfluktuation in der Branche
entgegenzuwirken und verstärkt jüngere Kolleginnen und Kollegen zu
gewinnen. Deshalb freut es mich sehr, dass wir diesbezüglich in einen
offenen Dialog mit den Unternehmern treten werden.“

Auf Grund des verständnisvollen partnerschaftlichen Dialogs haben
sich beide Kurien darauf geeinigt, in einem gemeinsamen Workshop im
Laufe des Jahres 2020 Maßnahmen zu identifizieren, die eine
Attraktivierung der Zeitungs-, Zeitschriften und Fachmedienbranche
für zukünftige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zum Ziel hat.

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15. November 2019

Sechs Sieger beim Österreichischen Zeitschriftenpreis 2019

37. Preisverleihung – die Gewinner im Überblick

Wien (OTS) - Der Österreichische Zeitschriften- und Fachmedienverband
(ÖZV) zeichnete am 14. November 2019 Rainer Seebacher („update“),
Mag. Eva Morawetz („Pferderevue“), Eja Kapeller, MA („WIENERIN“), DI
Martin Kugler („UNIVERSUM Magazin“), den Verein Steirisches
Volksliedwerk („Der Vierzeiler – Zeitschrift für Musik, Kultur &
Volksleben“) im Ringturm der Vienna Insurance Group mit dem
Österreichischen Zeitschriftenpreis aus. Michaela Neubauer, MA
(„GESUND & LEBEN“) wurde mit dem Dr. Rudolf Bohmann-Preis für
NachwuchsjournalistInnen ausgezeichnet.

Mit dem Zeitschriftenpreis prämiert der Österreichische
Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV) seit 1983 besonders
gelungene journalistische Arbeiten aus. ÖZV-Präsidentin Claudia
Gradwohl und Universitätsprofessor DDr. Matthias Karmasin
überreichten die Trophäen. Moderiert wurde die Preisverleihung von
der Mediaberaterin Marcella Atria.

Rainer Seebacher erhielt den Zeitschriftenpreis in der Kategorie
Politik und Wirtschaft für seine Magazinstrecke „Die Verkettung der
Welt“ in der Zeitschrift „update“. Darin analysiert und erklärt er,
wie die revolutionäre Blockchain-Technologie die Geschäftsmodelle
verändert, Chancen und Bedrohungen sowie konkrete Anwendungsfelder.

Für ihren Artikel „Die Ross lassen di net im Stich“ erschienen in
der „Pferderevue“ konnte Eva Morawetz die Kategorie Umwelt, Jagd und
Natur für sich entscheiden. In ihrem Beitrag beschreibt sie mit
großer Detailkenntnis die winwin-Situation welche sich aus dem
zeitgemäßen Einsatz von Arbeitspferden ergibt, wie gefährdete
Nutztiere wie der Noriker in der Landwirtschaft neue Aufgaben findet,
die Vorteile für Züchter und wie die Umwelt davon profitiert.

Die Reportage „Im toten Winkel“ im Magazin „Wienerin“ von Eja
Kapeller überzeugte die Jury in der Kategorie Lifestyle, Gesundheit
und Soziale Verantwortung. Eine nüchterne Analyse ohne
Skandalisierung zu den dramatischen Mordzahlen bei Frauen Anfang
dieses Jahres, in der sie der Frage nachspürt, ob das österreichische
Rechtssystem dafür ausreichend gerüstet ist und ob faire Verfahren
gewährleistet sind.

In der Kategorie Wissenschaft, Technik und Forschung wurde der
Beitrag von Martin Kugler mit dem Titel „Bits&Bytes im Stall und auf
dem Acker“, welcher im „UNIVERSUM Magazin“ erschienen ist, prämiert.
In seinem Artikel beschreibt Martin Kugler eindrucksvoll wie neue
Technologien die landwirtschaftliche Bewirtschaftung revolutionieren
und einerseits positive Effekte für die Umwelt und das Klima
hervorrufen und andererseits den wachsenden Hunger der
Weltbevölkerung befriedigen können.

Die Trophäe in der Kategorie Corporate Publishing holte der Verein
Steirisches Volksliedwerk mit ihrer Publikation „Der Vierzeiler –
Zeitschrift für Musik, Kultur & Volksleben“. Die Quartalszeitschrift
wird seit 40 Jahren publiziert und widmet sich in jeder Ausgabe einem
Schwerpunktthema, welches aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet
wird. Seit 2017 werden auch regelmäßig unterschiedliche Regionen der
Steiermark aufgegriffen und porträtiert.

Der Dr. Rudolf Bohmann-Nachwuchspreis der lediglich alle zwei
Jahre vergeben wird, ging 2019 an die 23-jährige Journalistin
Michaela Neubauer für ihre Veröffentlichungen im Magazin „Gesund &
Leben“.

Der Juryvorsitzende und Geschäftsführer des Kuratoriums für
Journalistenausbildung Nikolaus Koller wählte die prämierten Beiträge
gemeinsam mit der PRVA-Präsidentin und
Kommunikationswissenschaftlerin Julia Wippersberg, dem Chefredakteur
des Fachmagazins „Österreichischer Journalist“ Georg Taitl, dem
Österreich-Repräsentanten der deutschen Wochenzeitung „Die Zeit“
Sebastian Loudon, dem Chefredakteur der Branchenzeitschrift
„Horizont“ Sebastian Hofer und ÖZV-Geschäftsführer Gerald Grünberger
aus. Insgesamt begutachtete die Jury über 70 Einreichungen für den
Österreichischen Zeitschriftenpreis 2019.

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14. Februar 2019

ÖZV erfreut über Einigung zu EU-Leistungsschutzrecht

"Nachhaltige Stärkung von Fachmedien und Zeitschriften in Europa"

Wien (OTS) - "Die gestern Abend erzielte Einigung zur Reform der
Urheberrechtsrichtlinie zwischen dem EU-Parlament, den
Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission ist eine wichtige
Voraussetzung für die Zukunft des freien und unabhängigen
Journalismus in der digitalen Ära", erklärte ÖZV-Präsidentin Claudia
Gradwohl am 14. Februar 2019 in einer ersten Stellungnahme.

"Fachmedien und Zeitschriften produzieren einzigartige Inhalte –
diese müssen fair finanziert werden. Wir werden mit dem
Leistungsschutzrecht zukünftig ein wichtiges Instrument erhalten, um
die kommerzielle Ausbeutung unserer wertvollen Inhalte zu
verhindern", so Gradwohl. Der aktuelle Kompromiss berge laut Gradwohl
allerdings die Gefahr, dass Tech-Konzerne die generelle Ausnahme von
Verlinkungen als Schlupfloch missbrauchen und so faire Regelungen
untergraben könnten.

Der ÖZV geht davon aus, dass der weitere EU-Gesetzgebungsprozess nun
rasch voranschreitet. Die nun erzielte Einigung muss in den kommenden
Wochen noch vom EU-Parlament und den Staaten der Europäischen Union
bestätigt werden. Danach folgt die nationale Umsetzung.

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14. Februar 2019

Plus 2,6 Prozent für Journalisten bei Zeitschriften und Fachmedien

Sozialpartnerschaftliche Einigung zwischen GPA-djp und ÖZV

Wien (OTS) - Mit Wirkung vom 1. März 2019 werden die Tarifgehälter
für journalistische Mitarbeiter bei österreichischen Zeitschriften
und Fachmedien um 2,6 Prozent angehoben. Auf dieses Ergebnis haben
sich die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus,
Papier (GPA-djp) und der Österreichische Zeitschriften- und
Fachmedienverband (ÖZV) am 13. Februar 2019 geeinigt.

Die monatliche Infrastrukturpauschale für angestellte Journalisten
und ständig freie Mitarbeiter beträgt künftig 212,14 Euro. Die
Tarifpositionen für ständig freie Mitarbeiter werden wie folgt
festgesetzt: die Honorierung für reine A4-Textseiten beträgt 116,13
Euro und jene für Fotos 50,88 Euro. Zudem einigten sich die
Sozialpartner auch auf Änderungen im Kollektivvertrag, unter anderem
über die Einführung eines Anspruches auf Familienzeit ("Papamonat").

"Angesichts des sich einbremsenden Wirtschaftswachstums und der
spezifischen Herausforderungen am Mediensektor handelt es sich um
einen akzeptablen Abschluss, der sich auch in das zuletzt erzielte
Ergebnis bei den kaufmännischen Angestellten einreiht", so die
Verhandlungsleiterin der Arbeitgeberseite und ÖZV-Präsidentin Claudia
Gradwohl.

"Vor dem Hintergrund schwieriger Branchenbedingungen konnten wir
einen vertretbaren Abschluss erzielen. Durch die Verankerung des
‚Papamonats‘ wurde ein wichtiges Ziel erreicht. Ich freue mich auch,
dass wir erstmals eine Regelung für Praktikanten schaffen konnten",
so Alice Rienesl, Verhandlungsleiterin der GPA-djp.

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11. Januar 2019

ÖZV-Gradwohl begrüßt Halbierung der Mehrwertsteuer für digitale Zeitschriften

"Positives Zukunftssignal für die gesamte Zeitschriften- und Fachmedienbranche"

Wien (OTS) - "Die heute beschlossene Halbierung der Mehrwertsteuer
für digitale Zeitschriften und Fachmedien ist ein überaus positives
Zukunftssignal für die gesamte Medienbranche", erklärte die
Präsidentin des Österreichischen Zeitschriften- und
Fachmedienverbandes (ÖZV) Claudia Gradwohl am 11. Jänner 2019
anlässlich der im Rahmen der Regierungsklausur beschlossenen
Mehrwertsteuerreduktion.

Digitale Zeitschriften und Fachmedien profitierten in Österreich bis
dato nicht von den Bestimmungen der reduzierten Mehrwertsteuersätze
für physische Publikationen. Umso erfreulicher sei es laut Gradwohl,
"dass die österreichische Bundesregierung diesen Hemmschuh für die
digitale Transformation beseitigt und den von der EU im Herbst des
Vorjahres geschaffenen Spielraum rasch genutzt hat."

Der zukünftig angeglichene Steuersatz für physische und digitale
Publikationen ermögliche laut Gradwohl die Schaffung noch
attraktivere Paketangebote. "Zeitschriften- und Fachmedienhäuser
können durch diese neue Regelung nun noch besser auf die vielfältigen
Lesegewohnheiten reagieren", so Gradwohl.

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30. November 2018

Einigung beim KV für kaufmännische Angestellte bei Zeitschriftenverlagen

ÖZV und GPA-djp einigen sich auf Gehaltsplus und "Papamonat"

Wien (OTS) - Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck,
Journalismus, Papier (GPA-djp) und der Österreichische Zeitschriften-
und Fachmedienverband (ÖZV) einigten sich in ihrer Verhandlungsrunde
am 30. November 2018 auf ein Gehaltsplus von 2,6 Prozent für
kaufmännische Angestellte bei Zeitschriftenverlagen mit Wirksamkeit
von 1. Jänner 2019 bis 31. Dezember 2019.

Die Lehrlingsentschädigungen werden ebenfalls um 2,6 Prozent
angepasst, im ersten Lehrjahr werden die Entschädigungen auf 600 Euro
und im zweiten Lehrjahr auf 750 Euro angehoben. Zudem einigten sich
die Sozialpartner auch auf eine Zusatzpunktation zum Kollektivvertrag
für kaufmännische Angestellte bei Zeitschriftenverlagen über einen
Anspruch auf Familienzeit ("Papamonat").

ÖZV-Präsidentin und die Verhandlungsleiterin der Arbeitgeberseite
Claudia Gradwohl lobte das konstruktive Gesprächsklima: "Während in
anderen Branchen ein heißer Herbst angekündigt wurde, konnten wir mit
kühlem Kopf eine faire Einigung zustande bringen. Diese sachliche
Vorgehensweise ist vor allem deshalb begrüßenswert, da die
Medienbranche auch in Zeiten eines gesamtwirtschaftlichen Aufschwungs
vor strukturellen Herausforderungen steht."

"Wir konnten unter schwierigen Bedingungen einen vertretbaren
Abschluss erzielen. Durch die Verankerung des Anspruchs auf
Familienzeit wurde ein für uns gesellschaftspolitisch wichtiges Ziel
erreicht. Wir werden in diesem Sinne auch weitere Verbesserungen im
Rahmenrecht einfordern", so Kurt Schmidt, Verhandlungsleiter der
GPA-djp.

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9. November 2018

Fünf Sieger beim Österreichischen Zeitschriftenpreis 2018

ÖZV prämierte Magdalena Berger ("DATUM"), Muhamed Beganovic ("Terra Mater"), Alexander Fischer ("auto touring"), Anja Böck ("UNIVERSUM Magazin") und SOS Kinderdorf ("SALTO")

Wien (OTS) - "Der herausragende Journalismus in Österreichs
Zeitschriften und Fachmedien ist ein entscheidender
Wettbewerbsvorteil im Kampf um die immer knapper werdende Ressource
Aufmerksamkeit. Die Leser schätzen die Vielfalt, Expertise und
Glaubwürdigkeit der ÖZV-Mitgliedsmedien und finden in ihnen genau
jene Inhalte, die bei flüchtigeren Medien allzu oft auf der Strecke
bleiben", erklärte die ÖZV-Präsidentin Claudia Gradwohl am 8.
November 2018 bei der Verleihung des Österreichischen
Zeitschriftenpreises in der Bel-Etage des Cafe Landtmann.

Die Nationalratsabgeordnete und ÖVP-Bereichssprecherin für
Digitalisierung, Forschung und Innovation Maria Theresia Niss betonte
bei ihrer Festrede die Unverzichtbarkeit von vertrauenswürdigen und
seriösen Quellen bei der nachhaltigen Entwicklung von
Medienkompetenz. "Die Fähigkeit in der Informationsflut zwischen
realen und gefälschten Nachrichten zu unterscheiden wird auch für
kommende Generationen zunehmend wichtiger. Ein vielfältiges Angebot
an seriösen Fachmedien ist daher notwendiger denn je.

Mit dem Zeitschriftenpreis zeichnet der Österreichische
Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV) seit 1983 besonders
gelungene journalistische Arbeiten aus. Moderiert wurde die
Preisverleihung von der Herausgeberin und Chefredakteurin des
Branchemagazins "Horizont" Marlene Auer.

Für den im "DATUM" erschienenen Artikel "Landflucht, Landsucht"
erhielt Magdalena Berger den Zeitschriftenpreis in der Kategorie
Politik und Wirtschaft. In ihrer Reportage über die beiden
Nachbarorte Vorderstoder und Hinterstoder verdichtete sie die
Herausforderungen und Chancen der ländlichen Entwicklung auf
eindrucksvolle Art und Weise.

Muhamed Beganovic begab sich für "Terra Mater" auf die "Spur des
Propheten". Sein bemerkenswerter Reisebericht über den muslimischen
Haddsch nach Mekka wurde mit dem Zeitschriftenpreis in der Kategorie
Lifestyle, Gesundheit und Soziale Verantwortung ausgezeichnet.

Durch die besonders verständliche Aufbereitung der komplexen
technischen, rechtlichen und sicherheitsrelevanten Aspekte beim
Einsatz von Drohnen sicherte sich Alexander Fischer mit seinem "auto
touring"-Artikel "Flieg, Zeug" den Gewinn in der Kategorie
Wissenschaft, Technik und Forschung.

Unter dem Titel "Von Biss zu Biss" ging Anja Böck im "UNIVERSUM
Magazin" der "Catch-and-Release-Fischerei" auf den Grund. Ihr
umfassender und unterhaltsamer Einblick in dieses Phänomen wurde mit
dem Zeitschriftenpreis in der Kategorie Umwelt, Jagd und Natur
prämiert.

Das SOS-Kinderdorf-Magazin "SALTO" gewann in der Kategorie
Corporate Publishing, Mitglieder- und Mitarbeiter-Zeitschriften. "Als
Kinderhilfsorganisation ist es auch unsere Aufgabe, uns
gesellschaftspolitisch einzumischen – im Sinne benachteiligter Kinder
und Jugendlicher. SALTO, das Magazin von SOS-Kinderdorf, ist dazu ein
wichtiger Baustein", so Christian Moser, Geschäftsführer von
SOS-Kinderdorf.

Der Juryvorsitzende und Geschäftsführer des Kuratoriums für
Journalistenausbildung Nikolaus Koller wählte die prämierten Beiträge
gemeinsam mit der PRVA-Präsidentin und
Kommunikationswissenschaftlerin Julia Wippersberg, dem Chefredakteur
des Fachmagazins "Österreichischer Journalist" Georg Taitl, dem
Österreich-Repräsentanten der deutschen Wochenzeitung "Die Zeit"
Sebastian Loudon und ÖZV-Geschäftsführer Gerald Grünberger aus.
Insgesamt begutachtete die Jury über 70 Einreichungen für den
Österreichischen Zeitschriftenpreis 2018.

Pressefotos zum Download auf [oezv.or.at] (http://www.oezv.or.at/)

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12. September 2018

95 Prozent der Entscheider setzen auf Fachmedien

IFES-Studienpräsentation und hochkarätige Speaker – VÖZ und ÖZV luden zum Zeitschriften Summit 2018

Wien (OTS) - "95 Prozent der österreichischen Entscheider setzen auf
Fachmedien – 61 Prozent haben in den letzten zwölf Monaten aus
beruflichen Gründen regelmäßig digitale und gedruckte Fachmedien
genutzt, 34 Prozent taten dies zumindest gelegentlich. Die
durchschnittliche Nutzungsdauer beträgt pro Woche ganze 220 Minuten",
erklärte die Präsidentin des Österreichischen Zeitschriften- und
Fachmedienverbandes (ÖZV) und Vizepräsidentin des Verbandes
Österreichischer Zeitungen (VÖZ) Claudia Gradwohl gemeinsam mit dem
Geschäftsführer des Instituts für empirische Sozialforschung (IFES)
Reinhard Raml bei der Präsentation der neuen
Fachzeitschriften-Entscheiderstudie anlässlich des Zeitschriften
Summits am 11. September 2018 in der Post-Zentrale am Wiener
Rochusmarkt.

Gedruckte und digitale Fachmedien werden laut der IFES-Studie
besonders vielfältig genutzt. Sie halten Entscheider über aktuelle
Entwicklungen der Branche auf dem Laufenden (96 Prozent) und werden
für ihre ausführliche Berichterstattung und Hintergrundinformationen
geschätzt (88 Prozent). Für 63 Prozent sind Fachmedien für die
kontinuierliche Information über Produkte und Anbieter wichtig. 49
Prozent der Entscheider setzen bei bedeutenden
Investitionsentscheidungen auf Informationen aus digitalen und
gedruckten Fachmedien. Sie liefern laut den Entscheidern Impulse für
Kaufentscheidungen (62 Prozent), zeigen Neuheiten, Trends und
Marktentwicklungen (91 Prozent), werden als glaubwürdige Quellen, die
neutrale und seriöse Informationen liefern (61 Prozent),
wahrgenommen, schaffen Markttransparenz (57 Prozent) und stärken die
eigene Fachkompetenz (65 Prozent). Weitere Informationen zur Studie
gibt es online auf oezv.or.at (Grundgesamheit 350.000
Entscheidungsträger; Stichprobe 500; Durchführungszeitraum Frühjahr
2018).

Neben der Studienpräsentation sprachen hochrangige Experten aus
Theorie und Praxis wie Holger Bingmann (MELO Group/PGV Austria),
Medienberater Joachim Blum, Florian Wassel (TOWA) und Jens Gützkow
(PressMatrix) beim Zeitschriften Summit 2018. Durch das Event führte
Moderatorin Eva Weissenberger.

Holger Bingmann skizzierte die Herausforderungen und
Entwicklungspotenziale im Pressevertrieb zwischen traditioneller
Kompetenz und neuen Digitalideen. "Mein vitalstes Interesse ist es,
einen funktionierenden Vertrieb aufzubauen – und nicht eine
Monopolstellung auszunutzen", erklärte Bingmann im Hinblick auf die
aktuell stattfindenden Gespräche der MELO Group-Tochter PGV über eine
zukünftige Partnerschaft im österreichischen Pressevertrieb.
"Immerhin sind wir schon aus absolutem Eigeninteresse an einer
nachhaltigen Entwicklung der Printbranche interessiert. Wir müssen
verkaufen, wir wollen verkaufen und wir sind uns unserer hohen
Verantwortung bewusst", so Bingmann.

Über die Transformation und Neuorganisation von Zeitschriften in
Zeiten der Digitalisierung referierte Joachim Blum. Sein Rat an
Medienmanager: "Schotten Sie sich nicht ab. Lassen Sie auch auf der
Managementebene junge Wilde mitreden." Redaktionelle und kommerzielle
Prozesse bei der Produktentwicklung sollten zunehmend integriert
ablaufen. Agilität in der Entwicklung, Flexibilität in den
Strukturen, der Fokus auf Human Resources und eine konstante
Modernisierung der digitalen Infrastruktur seien laut Blum die
wesentlichsten Erfolgsfaktoren für Printmarken.

In der abschließenden Pitch Session für Start-ups stellten Florian
Wassel und Jens Gützkow ihre innovativen Geschäftsmodelle vor und
erörterten aktuelle Entwicklungen im digitalen Medienbereich. In
Wassels Digitalagentur TOWA ist man davon überzeugt, dass Disruption
entsteht, "weil nichts perfekt ist und alles besser werden kann. Der
Feind heißt Stillstand." Unternehmen müssen in einer digitalisierten
Welt flexibel sein: "Nur wer bereit ist, sich zu verändern, kann auch
morgen erfolgreich sein." Online zählen laut Wassel vor allem
Geschwindigkeit und der Zugang zur Zielgruppe – genau bei diesen
Kernfaktoren unterstützt TOWA seine Kunden. Egal ob E-Only,
Printmagazine oder Kundenunterlagen – die
Digital-Publishing-Plattform PressMatrix macht laut CEO Gützkow aus
Publikationen ein digitales und multimediales Leseerlebnis: "Auch
Fachmedien können mit unserer Publishing-Lösung neue Vertriebskanäle
erschließen, ihre Reichweite erhöhen und neue Kunden gewinnen."

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