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Der Österreichische Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV) bietet für Journalistinnen und Journalisten, Meinungsbildnerinnen und Meinungsbildner sowie die interessierte Öffentlichkeit Informationen über aktuelle Entwicklungen sowie über Aktivitäten und Veranstaltungen des Verbands.

Presseaussendungen des ÖZV auf ots.at

Kontakt:
Michaela Reisinger
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43 664 33 29 411

22. September 2022

Österreichischer Zeitschriftenpreis 2022: ÖZV prämiert herausragende Journalistinnen und Journalisten

Preisverleihung in feierlichem Rahmen bei den 29. Österreichischen Medientagen – die Ausgezeichneten in den fünf Kategorien im Überblick

Wien (OTS) - Am 22. September hat der Österreichische Zeitschriften-
und Fachmedienverband (ÖZV) bei den Österreichischen Medientagen auf
dem Erste Campus in Wien den diesjährigen Österreichischen
Zeitschriftenpreis in fünf Kategorien vergeben. Ausgezeichnet wurden
Sophia Bogner und Paul Hertzberg („brand eins“), Sandra Gloning
(„Wienerin“), Ruth Eisenreich („profil“) und Lisa Edelbacher
(„WALD“), als beste Mitgliederzeitung sicherte sich „StromLinie“ von
Oesterreichs Energie den Preis.

Seit 1983 wird der Zeitschriftenpreis vom ÖZV für hervorragende
journalistische Arbeiten vergeben. Die Verleihung fand auf dem Erste
Campus in Wien im Zuge der 29. Österreichischen Medientage des
MANSTEIN Verlags statt, durch die Veranstaltung führte Journalistin
und ORF-Moderatorin Rebekka Salzer. Übergeben wurden die Preise von
Kurt Egger, Nationalratsabgeordneter und Mediensprecher der ÖVP, und
ÖZV-Geschäftsführer Gerald Grünberger.

„Medien sind eine tragende Säule der Demokratie und haben als
solche eine maßgebliche Funktion bei der Meinungsbildung und
Information der Bevölkerung. Wir müssen daher langfristig ein
Medienangebot mit qualitativ hochwertigen österreichischen und
internationalen Inhalten für unser Land und unsere Bevölkerung
sicherstellen. Die heute ausgezeichneten Journalistinnen und
Journalisten leisten mit ihrer Arbeit einen wesentlichen Beitrag dazu
und sorgen mit ihrem Einsatz für einen starken und nachhaltig
erfolgreichen Medienstandort Österreich“, so Nationalratsabgeordneter
Kurt Egger.

ÖZV-Geschäftsführer Gerald Grünberger betonte: „Mit diesem Preis
wollen wir den Qualitätsjournalismus in Zeitschriften und Fachmedien
entsprechend würdigen und insbesondere ihre Vielfalt in den Fokus
rücken. Die heuer ausgezeichneten Journalistinnen und Journalisten
thematisieren in ihren jeweiligen Kategorien aktuelle Entwicklungen,
analysieren komplexe Sachverhalte und bereiten ihre
Rechercheergebnisse klar und gut verständlich für uns Leserinnen und
Leser auf. Darüber hinaus stehen sie geradezu exemplarisch für das
breite Themenspektrum, die Vielfalt und Expertise, die Fachmedien im
Allgemeinen und unsere ÖZV-Mitgliedsmedien im Speziellen
auszeichnen.“

Zwtl.: Mehr als 70 Einreichungen und einmal mehr breites
Themenspektrum

Die Fachjury, bestehend aus dem Geschäftsführer der
Österreichischen Medienakademie Nikolaus Koller, der
Kommunikationswissenschaftlerin Julia Wippersberg, dem Chefredakteur
des Fachmagazins „Österreichs Journalist:in“ Georg Taitl, dem
Chefredakteur der Branchenzeitschrift „Horizont“ Jürgen Hofer und
ÖZV-Geschäftsführer Gerald Grünberger, hatte in diesem Jahr mehr als
70 Einreichungen zu begutachten.

In der Kategorie „Politik und Wirtschaft“ entschied sich die Jury
für die aus sechs Artikeln bestehende Serie „Unternehmertum in
Afrika“ von Sophia Bogner und Paul Hertzberg, erschienen in der
deutschen Wirtschaftszeitschrift „brand eins“. Die prämierte
Artikelserie beleuchtet anhand individueller Porträts den
Themenbereich Wirtschaft und Entwicklung in Afrika, stellt
unterschiedliche Unternehmerinnen und ihre Firmen vor und erzählt
Erfolgsgeschichten von einem nur vermeintlich erfolglosen Kontinent.

Mit der Reportage „Illegaler Kinderwunsch“ im Monatsmagazin
„Wienerin“ überzeugte Sandra Gloning in der Kategorie „Lifestyle,
Gesundheit & soziale Verantwortung“ die Jury. Ausgehend von der
Tatsache, dass es alleinstehenden Frauen in Österreich gesetzlich
nicht erlaubt ist, sich ihren Kinderwunsch mittels Samenspende zu
erfüllen, recherchierte Gloning in der online organisierten Szene der
illegalen Samenspenden und beleuchtet die aktuelle Gesetzeslage sowie
die Probleme, die dadurch für Frauen entstehen können.

Ruth Eisenreich thematisiert in ihrem Artikel „Ihnen fehlt
nichts“, erschienen im Nachrichtenmagazin „profil“, die
Leidensgeschichte von Patientinnen, für deren körperliche Beschwerden
zum Teil jahrelang keine medizinische Erklärung gefunden wird. Der
Text erläutert, was hinter solchen Symptomen stecken kann, und
schildert die schwierige Situation und den Leidensweg Betroffener.
Darüber hinaus bietet der Artikel einen kurzen Einblick in die auch
im Zuge von Corona bekannter gewordenen Krankheitsbilder der
Fibromyalgie sowie der Myalgischen Enzephalomyelitis/Chronic Fatigue
Syndrome (ME/CFS). Für diese Behandlung eines bisher wenig beachteten
Themas konnte Ruth Eisenreich die Kategorie „Wissenschaft, Technik
und Forschung“ für sich entscheiden.

Vielfältige Siegerbeiträge: Von Unternehmertum in Afrika über
illegale Samenspenden, medizinische Fehldiagnosen, den Umgang mit der
Umwelt bis hin zu neuesten Entwicklungen aus der Energiewirtschaft

In der Kategorie „Umwelt, Jagd und Natur“ konnte Lisa Edelbacher
mit „Willkommen in der Piep-Show“ im „WALD Magazin“ überzeugen. Darin
greift sie anhand des Kaufs eines Vogelhauses die Verbindung zwischen
Mensch, Tier und Natur auf und wirft ein Schlaglicht auf den Umgang
und die Beziehung mit der Natur in Pandemie-Zeiten, mit natürlichen
Ressourcen und Wildtieren und sucht Antworten auf die Frage, warum es
sie zu schützen gilt.

In der Kategorie „Corporate Publishing“ geht der Österreichische
Zeitschriftenpreis 2022 an das Fachmagazin „StromLinie“ von
Oesterreichs Energie, der Interessenvertretung der österreichischen
Energiewirtschaft. „StromLinie“ erscheint viermal pro Jahr und
richtet sich an Managerinnen und Manager sowie leitende
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Industrie, Handel,
Dienstleistung und aus dem Infrastruktur- und Energiesektor und an
Politik und Verwaltung, Interessenvertretungen, Universitäten,
Schulen, Medien und Zivilgesellschaft. Schwerpunkt sind Informationen
über aktuelle nationale und internationale Entwicklungen aus den
Bereichen Strom, Gas, Wasser, Wärme und Abfallentsorgung, neue
Energietechniken und internationale Entwicklungen im Energiebereich.

Alle Informationen zum Österreichischen Zeitschriftenpreis finden
Sie auf der Website des Österreichischen Zeitschriften- und
Fachmedienverbands unter [www.oezv.or.at] (http://www.oezv.or.at/).

Österreichischer Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV)
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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27. Mai 2022

ÖZV: Claudia Gradwohl als Präsidentin des Zeitschriftenverbands wiedergewählt

Vollversammlung des Zeitschriftenverbands befasste sich mit wirtschaftlichen Herausforderungen für die Zeitschriften und Fachmedien

Wien (OTS) - Bei der diesjährigen Vollversammlung des
Österreichischen Zeitschriften- und Fachmedienverbands (ÖZV) am 25.
Mai 2022 wurde Claudia Gradwohl, Geschäftsführungsmitglied der VGN
Medien Holding, in ihrer Funktion bestätigt. Gradwohl steht dem ÖZV
bereits seit April 2018 als Präsidentin vor. Sie vertritt im ÖZV die
VGN Medien Holding und fungiert zudem als Verhandlungsleiterin bei
Kollektivvertragsverhandlungen.

Gabriele Ambros (Holzhausen Verlag) wurde als Vizepräsidentin neu
in das Präsidium gewählt. In ihrer Funktion bestätigt wurden die
beiden ÖZV-Vizepräsidenten Rainer Eder (Agrarverlag) und Robert
Langenberger (Styria Lifestyle GmbH).

Zwtl.: Vollversammlung erstmals nach zwei Jahren wieder in Präsenz

Aufgrund der aktuell niedrigen Corona-Infektionszahlen konnte die
ÖZV-Vollversammlung erstmals nach mehr als zwei Jahren wieder
physisch stattfinden. In ihrem Bericht vor dem Gremium thematisierte
Präsidentin Gradwohl die herausfordernde Lage für Zeitschriften und
Fachmedien vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sowie der
aktuellen Papier- und Energiekrise.

„Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie werden uns
voraussichtlich noch eine Weile begleiten, zumal wir aktuell mit
weiteren großen Herausforderungen konfrontiert sind: Der Anstieg des
Papierpreises beläuft sich zum Teil bereits auf 70 Prozent, Papier
wird also gewissermaßen zum Luxusgut. Zusätzlich belasten die stetig
steigenden Energiepreise die Printbranche. Um diese Teuerungsspirale
zu durchbrechen, braucht es ein klares Bekenntnis der Politik. Der
ÖZV wird sich daher auch weiterhin konsequent bei den zuständigen
Stellen für eine öffentliche Beihilfe zur Bewältigung der Folgen
dieser kriegsbedingten Energie- und Rohstoffkrise einsetzen“, sagte
Claudia Gradwohl.

Zwtl.: Neue Gesichter auch in Präsidium und Vorstand

Hermann Futter (Compass-Verlag) wurde als Schriftführer
wiedergewählt. Stellvertretender Schriftführer bleibt Erwin Goldfuss
(LW Werbe- und Verlags GmbH). Der bisherige Schatzmeister Christian
W. Mucha (MG Mediengruppe) scheidet auf eigenen Wunsch aus dem
Präsidium aus, daher wurde Philipp Ita (Ärzteverlag) neu in diese
Funktion gewählt. Neuer stellvertretender Schatzmeister des Verbands
ist nun Markus Gstöttner (Manstein Verlag).

Die weiteren Vorstandsmitglieder des ÖZV sind Thomas Letz
(Österreichischer Wirtschaftsverlag), Wolfgang Pichler (Manz Verlag),
Georg Pirker (Medecco Holding GmbH) und Beatrice Schmidt (WEKA
Industrie Medien GmbH). Roman Tomandl (Falstaff Verlag) konnte als
neues Mitglied im Vorstand begrüßt werden.

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7. April 2022

Österreichischer Zeitschriftenpreis 2021: Herausragende Journalistinnen und Journalisten ausgezeichnet

Feierliche Preisverleihung im Bundeskanzleramt mit Medienministerin Susanne Raab – die Preisträgerinnen und Preisträger im Überblick

Wien (OTS) - Der Österreichische Zeitschriften- und Fachmedienverband
(ÖZV) hat am 6. April 2022 den Österreichischen Zeitschriftenpreis
2021 an fünf Journalistinnen und Journalisten vergeben: Gerd Ebner
(„Holzkurier“), Juliane Fischer und Katharina Kropshofer („DATUM“),
Stephanie Scholz („VETMED Magazin“) und Veronika Ellecosta („DATUM“).
Außerdem wurde die Radlobby ARGUS – Arbeitsgemeinschaft
Umweltfreundlicher Stadtverkehr („Drahtesel“) ausgezeichnet. Mit dem
Dr. Rudolf Bohmann-Preis für NachwuchsjournalistInnen, der alle zwei
Jahre ausgeschrieben wird, wurde Gabriel Proedl für einen Beitrag in
der Wochenzeitung „Die Zeit“ prämiert.

Der Zeitschriftenpreis wird vom ÖZV seit 1983 an herausragende
journalistische Arbeiten vergeben. Die Verleihung konnte im letzten
Jahr pandemiebedingt aufgrund des Lockdowns nicht abgehalten werden
und fand nunmehr im Bundeskanzleramt im Beisein von Medienministerin
Susanne Raab statt. In ihrer Keynote thematisierte die Ministerin die
Bedeutung von Fachmedien für die österreichische Medienlandschaft.
„Die Medienbranche lebt von den tollen Leistungen der Journalistinnen
und Journalisten in ihren jeweiligen Fachbereichen. Ich freue mich,
dass auch heuer wieder großartige Beiträge mit dem Österreichischen
Zeitschriftenpreis ausgezeichnet werden können. Umso mehr Freude
bereitet es mir dann, wenn sowohl die Preisträgerinnen und
Preisträger als auch die Inhalte ihrer ausgezeichneten Beiträge so
divers und unterschiedlich zusammengesetzt sind“, sagte Ministerin
Raab.

Claudia Gradwohl, Präsidentin des Österreichischen Zeitschriften-
und Fachmedienverbands, betonte: „Das Ziel des Zeitschriftenpreises
ist es, den hervorragenden Journalismus in den heimischen
Zeitschriften und Fachmedien vor den Vorhang zu holen und zugleich
die Vielfalt der österreichischen Zeitschriftenlandschaft zu zeigen.
Die heute prämierten Journalistinnen und Journalisten stehen in
besonderem Maße für die Expertise und Glaubwürdigkeit der heimischen
Fachmedien und Zeitschriften, die auch von den Leserinnen und Lesern
geschätzt werden.“

Zwtl.: Mehr als 60 Einreichungen in sechs Kategorien

Die Fachjury, bestehend aus dem Geschäftsführer der
Österreichischen Medienakademie Nikolaus Koller, der
Kommunikationswissenschaftlerin Julia Wippersberg, dem Chefredakteur
des Fachmagazins „Österreichs Journalist:in“ Georg Taitl, dem
Herausgeber des Monatsmagazins „DATUM“ Sebastian Loudon, dem
Chefredakteur der Branchenzeitschrift „Horizont“ Jürgen Hofer und
ÖZV-Geschäftsführer Gerald Grünberger, befasste sich mit mehr als 60
Einreichungen.

In der Kategorie „Politik und Wirtschaft“ zeichnete die Jury
„Holzkurier“-Chefredakteur Gerd Ebner mit dem Österreichischen
Zeitschriftenpreis 2021 aus. Im prämierten Beitrag „Warum steigen die
Preise derart stark?“ analysiert er mit viel Fachkenntnis, aber
dennoch leicht verständlich und präzise die Situation in der
europäischen Holzbranche.

„Bauer sucht Erben“, eine Reportage von Juliane Fischer und
Katharina Kropshofer für das Monatsmagazin „DATUM“, überzeugte in der
Kategorie „Lifestyle, Gesundheit & soziale Verantwortung“. Fischer
und Kropshofer thematisieren darin den Strukturwandel in Österreichs
Landwirtschaft und ein Problem, das immer häufiger auftritt: die
fehlende Hofnachfolge sowie die damit zusammenhängenden
Generationenkonflikte in Bauernfamilien. Außerdem beleuchten sie,
welche Erfahrungen mit der sogenannten außerfamiliären Hofübergabe
gemacht werden.

Veronika Ellecosta widmet sich in ihrer Reportage „Gewissenhafte
Jäger“, ebenfalls erschienen im „DATUM“, dem Phänomen der „Jeganer“,
also Anhängerinnen und Anhängern einer neuen Jagdethik, die aus dem
Jagen wieder einen naturverbundenen Akt machen wollen. Für diesen
Einblick in ein bisher kaum behandeltes Thema wurde ihr der
Zeitschriftenpreis in der Kategorie „Umwelt, Jagd und Natur“
verliehen.

Zwtl.: Breites Themenspektrum: Von Impfungen für Haustiere bis hin zu
News aus der Fahrradszene

In der Kategorie „Wissenschaft, Technik und Forschung“ überzeugte
Stephanie Scholz mit der Artikelstrecke „Forschung, Impfung, Schutz.
Impfstoffentwicklung in der Tiermedizin“ aus dem „VETMED Magazin“.
Darin geht sie unter anderem der Frage nach, wie neue Impfstoffe in
der Tiermedizin entwickelt werden, welche Schritte dafür notwendig
sind und wie Haustiere vor Infektionskrankheiten geschützt werden
können.

In der Kategorie „Corporate Publishing“ entschied sich die Jury
für die Radlobby ARGUS – Arbeitsgemeinschaft Umweltfreundlicher
Stadtverkehr. Deren Fahrradmagazin „Drahtesel“ erscheint einmal im
Quartal und richtet sich an Rad-Interessierte,
Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, Verkehrsplanerinnen
und Verkehrsplaner sowie an Mitglieder von Radlobby-Vereinen. Im
Magazin werden unter anderem kulturelle, verkehrspolitische,
gesundheitliche und touristische Aspekte des Radfahrens beleuchtet.
Stellvertretend nahm Andrzej Felczak, Vorsitzender der Radlobby, die
das Heft herausgibt, den Preis entgegen.

Zwtl.: Nachwuchspreis für sensibles Porträt einer Oma-Enkel-Beziehung

Der Dr. Rudolf Bohmann-Nachwuchspreis wird alle zwei Jahre
vergeben. 2021 geht die Auszeichnung an Gabriel Proedl für seinen
Beitrag „Free Oma“, erschienen in der Wochenzeitung „Die Zeit“. Darin
beschreibt der Jungjournalist einfühlsam und mit viel Liebe zu den
kleinen Gesten die besondere Beziehung zu seiner Großmutter.

Fotos der Verleihung finden sich im Fotoservice des
Bundeskanzleramtes unter [https://fotoservice.bundeskanzleramt.at]
(http://).

Der Österreichische Zeitschriftenpreis für das Jahr 2022 wird am
22. September 2022 im Rahmen der Österreichischen Medientage
vergeben, alle Informationen zur aktuellen Ausschreibung finden sich
unter [www.oezv.or.at] (http://www.oezv.or.at/).

Österreichischer Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV)
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19. November 2021

Fachmedien weiterhin wichtigste Informationsquelle für Entscheider

Bereits zum zweiten Mal hat der Österreichische Zeitschriften- und Fachmedienverband die Fachzeitschriften-Entscheiderstudie durchführen lassen. Die Ergebnisse zeigen, dass Fachzeitschriften nach wie vor an der Spitze der Informationsquellen für Entscheiderinnen und Entscheider liegen. 94 % der Führungskräfte nutzen Fachmedien in gedruckter oder digitaler Form regelmäßig oder zumindest gelegentlich.

Wien (OTS) - Bereits zum zweiten Mal hat der Österreichische
Zeitschriften- und Fachmedienverband die
Fachzeitschriften-Entscheiderstudie durchführen lassen. Die
Ergebnisse zeigen, dass Fachzeitschriften nach wie vor an der Spitze
der Informationsquellen für Entscheiderinnen und Entscheider liegen.
94 % der Führungskräfte nutzen Fachmedien in gedruckter oder
digitaler Form regelmäßig oder zumindest gelegentlich.

Die Corona-Pandemie hat der Beliebtheit von Fachmedien keinen
Abbruch getan. 59 % der österreichischen Entscheidungsträgerinnen und
Entscheidungsträger nutzen diese regelmäßig, 35 % zumindest
gelegentlich. Eine deutliche Verschiebung lässt sich allerdings in
der Struktur der genutzten Angebote erkennen: waren 2018 noch die
gedruckten Ausgaben von Fachmedien führend im Ranking der
Informationsquellen für Führungskräfte, wurden diese von deren
digitalen Angeboten überholt. Diese werden von 89 % der Befragten
genutzt, allen voran sind dies Websites und Newsletter von
Fachmedien.

Dass Entscheiderinnen und Entscheider sich intensiver mit
Fachmedien auseinandersetzen, zeigt sich auch an der hohen, ebenfalls
gestiegenen, Nutzungsdauer. 70 % (2018: 58 %) der Befragten geben an,
dass sie Fachmedien – gedruckt und digital – zwei Stunden oder länger
pro Woche nutzen. Die durchschnittliche Nutzungsdauer hat sich von
220 Minuten auf 269 Minuten in der Woche erhöht.

Die Nutzungsmotive zeigen, dass Fachmedien durch ihre
redaktionelle Qualität überzeugen und verlässliche Orientierung im
Berufsalltag ermöglichen. Sie werden genutzt, um über aktuelle
Entwicklungen der jeweiligen Branche auf dem Laufenden zu sein und
werden für ihre ausführliche Berichterstattung und
Hintergrundinformation geschätzt. Praktischen Nutzen bieten sie durch
neutrale Produktvergleiche und Tests sowie bei der beruflichen
Weiterbildung. Entscheiderinnen und Entscheider setzen auf
Fachmedien, wenn es um kontinuierliche Informationen über Produkte
und Anbieter geht – drei Viertel der Befragten schätzen diese als
(sehr) wichtige Informationsquellen. Hohe Relevanz wird Fachmedien
auch bei größeren Investitionsentscheidungen beigemessen, in diesem
Bereich sind es 57 % der Befragten, die auf gedruckte oder digitale
Fachmedien-Angebote vertrauen.

Zwtl.: Fachmedien sind Motor für die Wirtschaft

Fachzeitschriften werden nicht nur intensiv genutzt, sie
aktivieren auch zur weiteren Auseinandersetzung mit Produkten und
Anbietern. 86 % der Führungskräfte geben an aufgrund der Nutzung von
Fachmedien weitere Informationen auf der Website von Anbietern
einzuholen, 78 % haben sich mit anderen über diese Inhalte
unterhalten und 64 % haben in Folge von Informationen über Fachmedien
persönlichen Kontakt mit Anbietern aufgenommen.

Steigende Werte zeigen sich auch beim Image der Fachzeitschriften
– 71 % der Führungskräfte beurteilen diese als glaubwürdige Quellen
für neutrale und seriöse Informationen, im Jahr 2018 lag der Wert
noch bei 61 %. Auch bei der Einschätzung, dass Fachmedien
Markttransparenz schaffen, stieg der Wert seit 2018 um 13
Prozentpunkte auf 70 %.

„Fachzeitschriften in gedruckter und digitaler Form sind trotz der
Covid-19-Pandemie weiterhin führende Informationsquellen für
Entscheiderinnen und Entscheider und damit unverzichtbarer Partner in
der B2B-Kommunikation. Die Nachfrage nach digitalen Angeboten von
Fachzeitschriften ist pandemiebedingt sogar überdurchschnittlich
gestiegen“ fasst Claudia Gradwohl, Präsidentin des Österreichischen
Zeitschriften- und Fachmedienverbandes (ÖZV), die aktuellen
Ergebnisse der Fachzeitschriften-Entscheiderstudie erfreut zusammen.

„Beeindruckend ist, dass Fachmedien angesichts ihres vielfältigen
Nutzens ein wichtiges Gesprächsthema im Unternehmen sind und damit in
Entscheidungsprozessen eine wichtige Rolle spielen“ erklärt Reinhard
Raml, Geschäftsführer des IFES-Instituts abschließend.

Zwtl.: Die Methodik der Studie

Für die Fachzeitschriften-Entscheiderstudie 2021 wurden im Rahmen
der Leseranalyse Entscheidungsträger (LAE) 500 Führungskräfte in
Unternehmen mit mehr als fünf Beschäftigten befragt. Die Betriebe
wurden vorab telefonisch kontaktiert, um zufallsbasiert in
vorgegebenen Entscheidungsbereichen (z.B. Geschäftsführung, Personal,
Finanzen, Marketing, Vertrieb etc.) Führungskräfte zu einer
anschließenden Online-Befragung einzuladen.

Weitere detaillierte Informationen zur
„Fachzeitschriften-Entscheiderstudie 2021“ finden Sie auf
[www.oezv.or.at] (http://www.oezv.or.at/)

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3. Mai 2021

Pressefreiheit und Titelvielfalt bestmöglich sichern

Zeitschriften leisten substanziellen Beitrag im Interesse der Informationsgesellschaft

Wien (OTS) - Mit über 1.700 Titel sind Österreichs Zeitschriften ein
wichtiger Bestandteil der Meinungs- und Medienvielfalt. „Seit 14
Monaten stellt die Corona-Pandemie eine Herausforderung für unsere
Gesellschaft und viele Branchen dar. Vor allem Magazine und
Zeitschriften sind auf Grund des Werberückgangs wirtschaftlich in
besonderem Maß betroffen, obwohl sie für viele Branchen als wertvolle
Informationsplattformen zur Überwindung der Krise fungieren. Gerade
jetzt gilt es daher die Pressefreiheit und Titelvielfalt für den
Zeitschriftensektor zu sichern“, so ÖZV-Präsidentin Claudia Gradwohl.

„Magazine und Fachmedien leisten mit ihren gedruckten Ausgaben
sowie mit ihren digitalen Angeboten einen substanziellen Beitrag im
Interesse der Informationsgesellschaft. Daher braucht es beim
Informationsfreiheitsgesetz auch einen grundlegenden
Paradigmenwechsel, weg vom Amtsgeheimnis hin zum Grundsatz der
Informationsverpflichtung bzw. zu mehr Transparenz. Ein wesentlicher
Kritikpunkt ist, dass Kammern nur gegenüber ihren Angehörigen
informationspflichtig bleiben. Gerade Informationen betreffend der
Arbeiter- und Wirtschaftskammer seien regelmäßig von allgemeinem
Interesse, vor allem für die Berichterstattung von Fachmedien“, so
Gradwohl abschließend.

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29. Mai 2020

Claudia Gradwohl als Präsidentin des Zeitschriftenverbandes gewählt

ÖZV-Vollversammlung befasst sich mit Auswirkungen der Corona-Krise. ÖZV-Vollversammlung befasst sich mit Auswirkungen der Corona-Krise.

Wien (OTS) - Claudia Gradwohl wurde bei der Vollversammlung des
Österreichischen Zeitschriften- und Fachmedienverbandes (ÖZV) am 28.
Mai 2020, die per Videokonferenz durchgeführt wurde, wiedergewählt.
Gradwohl, die dem Verband seit April 2018 als Präsidentin vorsteht,
vertritt die Verlagsgruppe News und fungiert zudem als
Verhandlungsleiterin bei Kollektivvertragsverhandlungen. Gradwohl ist
als Vorstand Teil der Geschäftsführung der Verlagsgruppe News. Als
ÖZV-Präsidentin vertritt sie die Interessen von knapp 150 Verlagen
mit rund 300 Publikationen. Rainer Eder (Agrarverlag), Dagmar Lang
(Manstein Verlag) und Robert Langenberger (Styria Lifestyle GmbH)
wurden als Vizepräsidenten in ihrer Funktion bestätigt.

Das beherrschende Thema der Vollversammlung war naturgemäß die
Auswirkungen der Corona Pandemie. „Die Printbranche verzeichnet einen
Rückgang im Anzeigengeschäft von in Summe 45 – 50 Mio. Euro. Auf
Magazine und Illustrierte entfällt davon bis Anfang Mai ein Rückgang
von in Summe 20 Mio. Euro. Zahlreiche Werbekunden haben aufgrund des
verordneten Lockdowns ihre Werbekampagnen und Schaltungen storniert.
Diese Storni können zum überwiegenden Teil - trotz des Anlaufens der
Wirtschaft - nicht mehr aufgeholt werden. Ganz besonders schwer
haben es die Branchen Tourismus, Hotellerie, Gastronomie und Textil
getroffen, welche für viele unserer Mitgliedsverlage wichtige
Kooperations- und Werbekunden darstellen. Ebenso schwerwiegend für
unsere Mitgliedsverlage ist der Totalausfall aus dem Geschäftsbereich
der Konferenz und Fachveranstaltungen“, so Gradwohl in ihrem Befund
zur Zeitschriftenbranche.

Zwtl.: Neues Präsidium und Vorstand

Hermann Futter (Compass-Verlag) wurde als Schriftführer
wiedergewählt. Stellvertretender Schriftführer bleibt Erwin Goldfuss
(LW Werbe- und Verlags GmbH). Als Schatzmeister des Verbandes wurde
neu ins Präsidium Christian W. Mucha (MG Mediengruppe) gewählt.
Philipp Ita (Ärzteverlag) wurde zum neuen stellvertretenden
Schatzmeister gewählt.

Weiters setzt sich der Vorstand aus Gabriele Ambros (Holzhausen
Verlag), Thomas Letz (Österreichischer Wirtschaftsverlag), Wolfgang
Pichler (Manz Verlag), Alois Sillaber (Springer Verlag) und Florian
Zangerl (WEKA Industrie Medien GmbH) zusammen. Als neues Mitglied im
Vorstand konnte Georg Pirker (Medecco Holding GmbH) begrüßt werden.

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20. Februar 2020

Sozialpartnerschaftliche Einigung beim Journalisten-KV bei Zeitschriften und Fachmedien

ÖZV und GPA-djp einigen sich auf ein Gehaltsplus von 2,3%

Wien (OTS) - Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck,
Journalismus, Papier (GPA-djp) und der Österreichische Zeitschriften-
und Fachmedienverband (ÖZV) einigten sich in ihrer Verhandlung am
20.02.2020 auf ein Gehaltsplus von 2,3% – mindestens jedoch 45 Euro –
für Journalistinnen und Journalisten bei Zeitschriften und Fachmedien
ab 01.03.2020.

Gleichlautend wie bei den kfm. Angestellten einigten sich die
Sozialpartner auf die Möglichkeit für Dienstnehmerinnen und
Dienstnehmer das Jubiläumsgeld im Einvernehmen mit dem Dienstgeber
auch in Form eines Zeitguthabens zu konsumieren.

ÖZV-Präsidentin und die Verhandlungsleiterin der Arbeitgeberseite
Claudia Gradwohl betonte das positive sozialpartnerschaftliche
Gesprächsklima: “Die aktuellen zum Teil gewaltigen Herausforderungen
für Zeitschriften und Fachmedien sind nur durch ein konstruktives
Miteinander der Kollektivvertrags-Verhandlungspartner bzw. auch auf
betrieblicher Ebene zu bewältigen. Der Abschluss spiegelt das
wechselseitige Verständnis für die wirtschaftliche Situation sowohl
der Mitgliedsbetriebe als auch der Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer
wider.“

Alice Rienesl, Verhandlungsleiterin der GPA-djp: „Die
Verhandlungen fanden in einem sehr konstruktiven Rahmen statt. Die
vielfach herausfordernde wirtschaftliche Lage in der Branche ist uns
natürlich bewusst. Deshalb ist ein fairer Abschluss für uns auch ein
Zeichen der Wertschätzung der auch immer herausfordernder werdenden
Arbeit der Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen. Die Zukunft
der Zeitschriften und Fachmedien in Österreich muss uns jedenfalls
ein gemeinsames Anliegen sein.

Auf Grund des verständnisvollen partnerschaftlichen Dialogs haben
sich beide Kurien darauf geeinigt, in einem gemeinsamen Workshop im
Laufe des Jahres 2020 Maßnahmen zu identifizieren, die eine
Attraktivierung der Zeitungs-, Zeitschriften und Fachmedienbranche
für zukünftige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zum Ziel hat.

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10. Januar 2020

Sozialpartnerschaftliche Einigung beim KV für kaufmännische Angestellte bei Zeitschriftenverlagen

ÖZV und GPA-djp einigen sich auf ein Gehaltsplus von 2,3%

Wien (OTS) - Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck,
Journalismus, Papier (GPA-djp) und der Österreichische Zeitschriften-
und Fachmedienverband (ÖZV) einigten sich in ihrer zweiten
Verhandlungsrunde am 9. Jänner 2020 auf ein Gehaltsplus von 2,3% -
mindestens jedoch 40 Euro - für kaufmännische Angestellte bei
Zeitschriftenverlagen rückwirkend von 1. Jänner 2020 bis 31. Dezember
2020.

Die Lehrlingsentschädigungen werden ebenfalls um 2,3% angepasst,
im ersten Lehrjahr werden die Entschädigungen auf 620 Euro und im
zweiten Lehrjahr auf 780 Euro angehoben. Darüber hinaus einigten sich
die Sozialpartner auf die Möglichkeit für Dienstnehmerinnen und
Dienstnehmer das Jubiläumsgeld im Einvernehmen mit dem Dienstgeber
auch in Form eines Zeitguthabens zu konsumieren.

ÖZV-Präsidentin und die Verhandlungsleiterin der Arbeitgeberseite
Claudia Gradwohl zeigte sich erfreut über das
sozialpartnerschaftliche Gesprächsklima: “Die Medienbranche im
Allgemeinen – die Zeitschriften- und Fachmedien im Besonderen –
stehen vor gewaltigen Herausforderungen, die nur durch ein
konstruktives Miteinander der Kollektivvertrags-Verhandlungspartner
bzw. auch auf betrieblicher Ebene bewältigt werden können. Der
Abschluss spiegelt das wechselseitige Verständnis für die
wirtschaftliche Situation sowohl der Mitgliedsbetriebe als auch der
Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer wider.“

Markus Gspandl, Verhandlungsleiter der GPA-djp: „Angesichts der
schwierigen Marktsituation ist es ein fairer Abschluss. Wir müssen
uns gemeinsam bemühen, der Personalfluktuation in der Branche
entgegenzuwirken und verstärkt jüngere Kolleginnen und Kollegen zu
gewinnen. Deshalb freut es mich sehr, dass wir diesbezüglich in einen
offenen Dialog mit den Unternehmern treten werden.“

Auf Grund des verständnisvollen partnerschaftlichen Dialogs haben
sich beide Kurien darauf geeinigt, in einem gemeinsamen Workshop im
Laufe des Jahres 2020 Maßnahmen zu identifizieren, die eine
Attraktivierung der Zeitungs-, Zeitschriften und Fachmedienbranche
für zukünftige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zum Ziel hat.

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