Pressefreiheit und Titelvielfalt bestmöglich sichern

Zeitschriften leisten substanziellen Beitrag im Interesse der Informationsgesellschaft

Pressefreiheit und Titelvielfalt bestmöglich sichern

VOM 3. Mai 2021

Mit über 1.700 Titeln sind Österreichs Zeitschriften ein wichtiger Bestandteil der Meinungs- und Medienvielfalt.
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„Seit 14 Monaten stellt die Corona-Pandemie eine Herausforderung für unsere Gesellschaft und viele Branchen dar. Vor allem Magazine und Zeitschriften sind auf Grund des Werberückgangs wirtschaftlich in besonderem Maß betroffen, obwohl sie für viele Branchen als wertvolle Informationsplattformen zur Überwindung der Krise fungieren. Gerade jetzt gilt es daher die Pressefreiheit und Titelvielfalt für den Zeitschriftensektor zu sichern.“, so ÖZV-Präsidentin Claudia Gradwohl.

„Magazine und Fachmedien leisten mit ihren gedruckten Ausgaben sowie mit ihren digitalen Angeboten einen substanziellen Beitrag im Interesse der Informationsgesellschaft. Daher braucht es beim Informationsfreiheitsgesetz auch einen grundlegenden Paradigmenwechsel, weg vom Amtsgeheimnis hin zum Grundsatz der Informationsverpflichtung bzw. zu mehr Transparenz. Ein wesentlicher Kritikpunkt ist, dass Kammern nur gegenüber ihren Angehörigen informationspflichtig bleiben. Gerade Informationen betreffend die Arbeiter- und Wirtschaftskammer seien regelmäßig von allgemeinem Interesse, vor allem für die Berichterstattung von Fachmedien.“, so Gradwohl abschliessend.