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Der Österreichische Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV) bietet für Journalisten, Meinungsbildner und die interessierte Öffentlichkeit Informationen über aktuelle Entwicklungen sowie über Aktivitäten und Veranstaltungen des Verbandes.

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Markus Kiesenhofer, BA MA

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Presseaussendungen des ÖZV auf ots.at

10. November 2017

Sechs Sieger bei ÖZV-Gala 2017 gekürt

Zeitschriftenpreise für Sabine Müller-Hofstetter, Beatrix Neumayer, Franziska Tschinderle, Christoph Zotter und WienTourismus. Veronika Ellecosta erhält Nachwuchspreis.

Wien (OTS) - "Derzeit fließen die Online-Werbeerlöse in großen Teilen
zu marktbeherrschenden Monopolisten wie Facebook oder Google. Die
große medien- und demokratiepolitische Frage der Zukunft lautet
daher: Wie schaffen wir es, auch im digitalen Bereich ein 'level
playing field' herzustellen? Österreichische Medienhäuser müssen eine
faire Chance haben, weiterhin am Markt zu bestehen", erklärte
ÖVP-Mediensprecher und Stadtrat Gernot Blümel am 9. November 2017 in
seiner Eröffnungsrede bei der Gala des Österreichischen
Zeitschriften- und Fachmedienverbandes (ÖZV) im Ringturm der Vienna
Insurance Group.

Mit dem Zeitschriftenpreis zeichnet der ÖZV seit 1983 besonders
gelungene journalistische Arbeiten aus. "Um die Vielfalt der
österreichischen Zeitschriftenlandschaft zu unterstreichen, wird der
Preis in fünf Kategorien vergeben. Zudem fördern wir mit dem Dr.
Rudolf Bohmann-Preis die vielversprechendsten Nachwuchstalente in der
Branche", so ÖZV-Präsident Thomas Zembacher. Jede Kategorie ist mit
1.500 Euro Preisgeld dotiert.

Für den im "profil" erschienenen Artikel "Ein Traum von einem
Zaun" erhielt Christoph Zotter den Zeitschriftenpreis in der
Kategorie Politik und Wirtschaft. In seiner Reportage über die
militärisch gesicherten EU-Außengrenze der spanischen Exklave Ceuta
wurde das Thema Migration auf eindrucksvolle Art und Weise
verdichtet.

Unter dem Titel "Platzverweis" skizzierte Franziska Tschinderle im
Magazin "DATUM" gemeinsam mit dem Fotografen Martin Valentin Fuchs
den Kosovokonflikt anhand eines Fußballvereins in Mitrovica und holte
sich damit den Zeitschriftenpreis in der Kategorie Lifestyle,
Gesundheit und Soziale Verantwortung.

Sabine Müller-Hofstetter beschrieb mit "Building Information
Modeling" in "a3 – Das Baumagazin" eine neue Arbeitsweise am Bau. In
dem Bericht zeigte sie gekonnt die Chancen und Hürden der
Digitalisierung auf und erhielt dafür den Zeitschriftenpreis in der
Kategorie Wissenschaft, Technik und Forschung.

Dem "Wild unter der Lupe" widmete sich Beatrix Neumayer in der
Publikation "Weidwerk". Mit außerordentlichem Fachwissen und
tiefgehenden Beobachtungen sicherte sie sich den Zeitschriftenpreis
in der Kategorie Umwelt, Jagd und Natur.

Das vom WienTourismus veröffentlichte und mit dem Zeitschriftenpreis
in der Kategorie Corporate Publishing, Mitglieder- und
Mitarbeiter-Zeitschriften ausgezeichnete Magazin "Schönheit und
Abgrund" setzt sich auf 100 Seiten journalistisch mit Wien um 1900 in
all seinen Facetten und den Bezügen zu heute auseinander.

Mit ihrem einfühlsamen Portrait über "Die letzte Bergprinzessin" im
Salzburger Magazin "QWANT." wurde Veronika Ellecosta mit dem Dr.
Rudolf Bohmann-Preis für Nachwuchsjournalisten ausgezeichnet. Der
Nachwuchspreis wird vom ÖZV alle zwei Jahre an junge Journalistinnen
und Journalisten unter 30 Jahren vergeben.

Der Juryvorsitzende Nikolaus Koller wählte die prämierten Beiträge
gemeinsam mit der PRVA-Präsidentin und
Kommunikationswissenschaftlerin Julia Wippersberg, dem Chefredakteur
des Fachmagazins "Österreichischer Journalist" Georg Taitl, dem
Österreich-Repräsentanten der deutschen Wochenzeitung "Die Zeit"
Sebastian Loudon und ÖZV-Geschäftsführer Gerald Grünberger aus.
Insgesamt begutachtete die hochkarätig besetzte Jury über 70
Einreichungen für den Österreichischen Zeitschriftenpreis 2017.

Pressebilder der ÖZV-Vollversammlung auf [oezv.or.at]
(http://www.oezv.or.at/news/2017/sechs-sieger-bei-oezv-gala-gekuert/)

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10. November 2017

Thomas Zembacher zum ÖZV-Präsidenten gewählt

Vorgänger Wolfgang Pichler mit Friedrich-Funder-Medaille ausgezeichnet

Wien (OTS) - Bei der Vollversammlung des Österreichischen
Zeitschriften- und Fachmedienverbandes (ÖZV) am 9. November 2017 im
Ringturm der Vienna Insurance Group wurde der Geschäftsführer des
Wirtschaftsverlags Thomas Zembacher zum neuen Verbandspräsidenten
gewählt.

Der frisch gewählte ÖZV-Präsident Zembacher forderte in seiner
Antrittsrede einen Neustart in der Medienpolitik: "Der Worte sind
genug gewechselt, wir wollen von einer künftigen Bundesregierung auch
endlich Taten sehen. Steuerfairness, der urheberrechtliche Schutz
verlegerischer Leistungen und flexiblere Rahmenbedingungen im
Arbeits- und Sozialrecht – wir haben bereits zahlreiche Konzepte für
eine nachhaltig erfolgreiche und vielfältige Zeitschriften- und
Fachmedienbranche auf den Tisch gelegt."

Thomas Zembacher (53) gründete gemeinsam mit Hans-Jörgen Manstein die
Medizin Medien Austria. Nach deren Verkauf an den Süddeutschen Verlag
behielt Zembacher die Geschäftsführung der Medizin Medien Austria und
übernahm weiters die Leitung des Österreichischen Wirtschaftsverlags.
Damit verantwortet er sämtliche fachverlegerischen Aktivitäten des
Süddeutschen Verlags in Österreich. Neu im Portfolio ist der Daten-
und Telemarketingdienstleister Schütz, mit dem innovative
Businesskonzepte im Health Care Markt realisiert werden. Neben seiner
Tätigkeit im ÖZV vertritt er auch die Interessen der Verlage im
Vorstand der ÖAK und des VÖZ und gründete den Pharma Marketing Club
Austria. Zembacher ist verheiratet und Vater zweier Kinder.

Zembacher folgt auf Wolfgang Pichler, der das Amt seit 2012
innehatte. Pichler wurde bei der Vollversammlung mit der
Friedrich-Funder-Medaille ausgezeichnet. Die nach dem ersten
Präsidenten des ÖZV (1946 bis 1959) benannte Ehrenmedaille wird seit
1961 für besondere Verdienste um das Verbandswesen vergeben.
"Wolfgang Pichler hat in seiner Präsidentschaft unter anderem die
Kooperation zwischen dem VÖZ und dem ÖZV vorangetrieben und so den
Grundstein gelegt, um in Zukunft medienpolitische Erfolge
einzufahren. Nur wenn wir als Verleger geeint auftreten, werden wir
von der Politik ernst genommen", so ÖZV-Geschäftsführer Gerald
Grünberger.

Rainer Eder (Österreichischer Agrarverlag Druck- und Verlags
Gesellschaft) wurde als Vizepräsident in seiner Funktion bestätigt.
Dagmar Lang (Manstein Verlag) wurde ebenfalls zur Vizepräsidentin
gewählt. Hermann Futter (Compass-Verlag) wurde als Schriftführer
wiedergewählt. Stellvertretender Schriftführer wurde Erwin Goldfuss
(LW Werbe- und Verlags GmbH). Die Finanzen des Verbandes
überantworteten die Mitglieder Claudia Volak (ÖAMTC Verbandsbetriebe
GmbH), die künftig als Schatzmeisterin fungiert. Claudia Gradwohl
(VGN) wurde zur stellvertretenden Schatzmeisterin gewählt. Weiters
setzt sich der Vorstand aus Gabriele Ambros (Holzhausen Verlag),
Wolfgang Pichler (Manz Verlag), Robert Langenberger (Styria Lifestyle
GmbH), Florian Zangerl (WEKA Industrie Medien GmbH) und Alois
Sillaber (Springer Science Verlag) zusammen.

Der Steuerberater Werner Howanietz sowie die Rechnungsprüfer Wolfgang
Lindner und Robert Wolf erhielten bei der Vollversammlung für ihr
langjähriges Engagement rund um den Verband die Goldene Ehrennadel
des ÖZV.

Der ÖZV vertritt die Interessen von knapp 150 Verlagen mit mehr als
300 Publikationen. Neben medienpolitischen Tätigkeiten will der
Verband in den kommenden Jahren seinen Mitgliederservice – etwa im
Hinblick auf die Datenschutz-Grundverordnung – weiter stärken sowie
das 2017 etablierte und erfolgreiche Veranstaltungsformat des
"Zeitschriftentages" fortführen.

Bei der Vollversammlung fand zudem der Launch der neuen
Verbands-Website statt, auf der aktuelle Kampagnen, Serviceleistungen
und Neuigkeiten in Zukunft noch übersichtlicher, informativer und
responsiver präsentiert werden.

Pressebilder der ÖZV-Vollversammlung auf [oezv.or.at]
(https://www.ots.at/redirect/oezv1)

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16. Februar 2017

Plus 1,38 Prozent für JournalistInnen bei Zeitschriften und Fachmedien

Hartes Ringen um sozialpartnerschaftliche Einigung

Wien (OTS) - Ab 1. März 2017 bekommen die Journalistinnen und
Journalisten bei österreichischen Zeitschriften und Fachmedien ein
Plus von 1,38 Prozent für Gehälter und Honorare. Auf dieses Ergebnis
haben sich die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck,
Journalismus, Papier (GPA-djp) und der Österreichische Zeitschriften-
und Fachmedienverband (ÖZV) am 15. Februar 2017 geeinigt.

Die Gehälter werden auf den nächsten vollen Fünfzig-Cent-Betrag
aufgerundet. Bestehende Überzahlungen bleiben aufrecht. Dies gilt
auch auf Vorrückungen und Umstufungen in der Tariftabelle.

"Nach einem intensiven und harten sozialpartnerschaftlichen Ringen
konnten wir angesichts der schwierigen wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen eine gerade noch akzeptable Einigung zustande
bringen", erklärte Wolfgang Pichler, ÖZV-Präsident und
Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite.

"Angesichts der Arbeitsverdichtung, mit der die Beschäftigten
zunehmend konfrontiert sind, haben wir ein für alle Beteiligten
faires Ergebnis erzielt", ergänzt Alice Rienesl, Verhandlungsleiterin
der GPA-djp.

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18. November 2016

Plus 1,28 Prozent für kaufmännische Angestellte bei Zeitschriften- und Fachmedienverlagen

ÖZV und GPA-djp schließen Kollektivvertragsverhandlungen ab

Wien (OTS) - In der Verhandlungsrunde zwischen ÖZV und GPA-djp am 18.
November 2016 wurde ein Tarifabschluss in Höhe von 1,28 Prozent für
kaufmännische Angestellte, die bei österreichischen Zeitschriften-
und Fachmedienverlagen beschäftigten sind, erzielt. Die Erhöhung
erlangt mit 1. Jänner 2017 Gültigkeit.

„Angesichts der wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen in der
Zeitschriftenlandschaft ist es uns mit diesem fairen Kompromiss
gelungen, eine nachhaltige und gute Entwicklung für die Verlage und
ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ermöglichen“, erklärte
Wolfgang Pichler, Präsident des Österreichischen Zeitschriften- und
Fachmedienverbandes (ÖZV) und Verhandlungsführer der
Arbeitgeberseite.

In dem Verhandlungsergebnis wurde wörtlich eine "Anhebung der
kollektivvertraglichen Mindestgehälter in allen Beschäftigungsgruppen
um 1,28 Prozent" festgeschrieben. Ebenfalls wird die
Lehrlingsentschädigung um 1,28 Prozent angepasst. Darüber hinaus
werden alle Positionen auf den nächsten vollen Eurobetrag
aufgerundet. Bestehende Überzahlungen werden aufrechterhalten.

"Die Einigung wurde mit Augenmaß getroffen. Die
sozialpartnerschaftlichen Verhandlungen waren von gegenseitiger
Wertschätzung geprägt und beide Seiten hatten ein offenes Ohr
füreinander“, ergänzt Kurt Schmidt, Verhandlungsleiter der GPA-djp.

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11. November 2016

Erstmals fünf strahlende Sieger bei ÖZV-Gala

Julia Kospach, Alexander Peer, Vanessa Spanbauer, Jakob Steinschaden und „Musikfreunde“ mit Österreichischem Zeitschriftenpreis 2016 ausgezeichnet.

Wien (OTS) - "Journalistische Arbeit ist für die Infrastruktur der
Demokratie unverzichtbar. Die prämierten Beiträge unterstreichen die
Qualität und Reichhaltigkeit, die es im Zeitschriftenland Österreich
gibt, und verdeutlichen, dass Fachmedien im digitalen
Selbstbehauptungskampf in einer guten Position sind", erklärte der
Leiter des Bundespressedienstes Wolfgang Trimmel am 10. November 2016
bei der Preisverleihung des Österreichischen Zeitschriftenpreises im
Ringturm der Vienna Insurance Group.

"Seit 1983 zeichnet der ÖZV besonders gelungene Zeitschriftenbeiträge
mit dem Österreichischen Zeitschriftenpreis aus. Um die thematische
Vielfalt der österreichischen Zeitschriftenlandschaft noch klarer
widerzuspiegeln, wurde der Österreichische Zeitschriftenpreis 2016
heuer erstmals in fünf Kategorien vergeben", so ÖZV-Präsident
Wolfgang Pichler. Jede Kategorie ist mit 1.500 Euro Preisgeld
dotiert.

Mit ihrem Portrait „Die Vogelflüsterin“ in der "Welt der Frau" holte
sich Julia Kospach den Zeitschriftenpreis in der Kategorie "Umwelt,
Jagd und Natur". Peter Lebersorger, Generalsekretär der Zentralstelle
Österreichischer Landesjagdverbände, die den Preis in dieser
Kategorie sponserte, gratulierte der Preisträgerin: "Die Jagd ist ein
österreichisches Kulturgut – dieser außergewöhnliche Artikel über die
Falknerei besticht durch eine hervorragende Erzählweise und
tiefgehende Beobachtungen."

In "Die Natur als Archtitekt", erschienen in "a3 – Das Baumagazin",
stellt Alexander Peer eine Zukunftsbranche vor und holte sich damit
den Zeitschriftenpreis in der Kategorie "Wissenschaft, Technik und
Forschung". Peer brillierte in der Gratwanderung zwischen
Verständlichkeit und faktenbasierter Expertise.

Unter dem Titel "Generation Schwarz/Weiß" erzählt Vanessa Spanbauer
im Magazin "fresh – Black Austrian Lifestyle" die berührende
Geschichte von Kindern afroamerikanischer Soldaten und
Österreicherinnen zwischen 1945 und 1956. Sie sicherte sich damit den
Zeitschriftenpreis in der Kategorie "Lifestyle, Gesundheit und
Soziale Verantwortung".

Für den im "bestseller" erschienen Artikel "Die Wahrheit hinter dem
Boom" erhielt Jakob Steinschaden den von der Industriellen
Vereinigung gesponserten Zeitschriftenpreis in der Kategorie "Politik
und Wirtschaft". "In seinem umfangreichen und grafisch hervorragend
umgesetzten Beitrag widmete sich Steinschaden der österreichischen
Start-up-Landschaft – ein Paradebeispiel für fairen und sachlichen
Wirtschaftsjournalismus", so Maria-Anna McDonald, die
Pressesprecherin und stellvertretende Bereichsleiterin für Marketing
und Kommunikation der Industriellenvereinigung.

Der Zeitschriftenpreis in der Kategorie "Corporate-Publishing,
Mitglieder- und Mitarbeiter-Zeitschriften" wurde an "Musikfreunde",
dem Magazin der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, vergeben. Die
Publikation erscheint während der Konzertsaison monatlich und
informiert über die Veranstaltungen des Musikvereins und präsentiert
die auftretenden Künstler in exklusiven Interviews und Porträts, es
beleuchtet Hintergründe und erzählt spannende Geschichten aus der
Geschichte des Musikvereins.

Der Juryvorsitzende Nikolaus Koller (Institutsleiter der FH Wien für
Journalismus und Medienmanagement) wählte die prämierten Beiträge
gemeinsam mit den Jurymitgliedern Julia Wippersberg
(Kommunikationsexpertin Universität Wien), Georg Taitl (Chefredakteur
"Österreichischer Journalist"), Sebastian Loudon (Leiter "Die Zeit
Österreich") und Gerald Grünberger (ÖZV-Geschäftsführer) aus.
Insgesamt begutachtete die hochkarätig besetzte Jury über 70
Einreichungen für den Österreichischen Zeitschriftenpreis 2016.

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11. November 2015

Plus 1,5 Prozent für kaufmännische Angestellte bei Zeitschriften- und Fachmedienverlagen

In der Verhandlungsrunde zwischen ÖZV und GPA-djp am 10. November 2015 wurde ein Tarifabschluss in Höhe von 1,5 Prozent für kaufmännische Angestellte, die bei österreichischen Zeitschriften-und Fachmedienverlagen beschäftigten sind, erzielt. Die Erhöhung erlangt mit 1. Jänner 2016 Gültigkeit.

Wien (OTS) - In der Verhandlungsrunde zwischen ÖZV und GPA-djp am 10.
November 2015 wurde ein Tarifabschluss in Höhe von 1,5 Prozent für
kaufmännische Angestellte, die bei österreichischen Zeitschriften-
und Fachmedienverlagen beschäftigten sind, erzielt. Die Erhöhung
erlangt mit 1. Jänner 2016 Gültigkeit.

In der Einigung wurde wörtlich eine "Anhebung der
kollektivvertraglichen Mindestgehälter in allen Beschäftigungsgruppen
um 1,5 Prozent" festgeschrieben. Ebenfalls wird die
Lehrlingsentschädigung um 1,5 Prozent angepasst. Darüber hinaus
werden alle Positionen auf den nächsten vollen Fünfzig-Centbetrag
aufgrundet. Bestehende Überzahlungen werden aufrecht erhalten.

Wolfgang Pichler, Präsident des Österreichischen Zeitschriften- und
Fachmedienverbandes (ÖZV) und Verhandlungsführer der
Arbeitgeberseite, bezeichnete den Abschluss als fairen Kompromiss.
„Der Abschluss nimmt Bedacht auf die wirtschaftliche Situation der
österreichischen Zeitschriften- und Fachmedienverlage, stärkt aber
ebenfalls die Einkommen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Somit ist die erzielte Einigung aus meiner Sicht ein fairer
Kompromiss.“

"Das erzielte Ergebnis stärkt die Kaufkraft der Beschäftigten der
Branche und beruht auf der gegenseitigen Wertschätzung der
Sozialpartnerschaft", ergänzt Kurt Schmidt, Verhandlungsleiter der
GPA-djp.

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11. November 2015

Wolfgang Pichler als ÖZV-Präsident wiedergewählt

Bei der Generalversammlung des Österreichischen Zeitschriften- und Fachmedienverbandes (ÖZV) am 10. November wurde Wolfgang Pichler einstimmig als Verbandspräsident wiedergewählt. Pichler ist Jurist und seit beinahe 30 Jahren im Verlagsgeschäft tätig. Seit 1993 ist er Verlagsleiter bei Manz und seit 2012 ÖZV-Präsident.

Wien (OTS) - Bei der Generalversammlung des Österreichischen
Zeitschriften- und Fachmedienverbandes (ÖZV) am 10. November wurde
Wolfgang Pichler einstimmig als Verbandspräsident wiedergewählt.
Pichler ist Jurist und seit beinahe 30 Jahren im Verlagsgeschäft
tätig. Seit 1993 ist er Verlagsleiter bei Manz und seit 2012
ÖZV-Präsident.

Rainer Eder, Österreichischer Agrarverlag Druck- und Verlags
Gesellschaft, wurde als Vizepräsident ebenfalls in seiner Funktion
bestätigt. Hermann Futter, Compass-Verlag, wurde als Schriftführer
wiedergewählt. Gabriele Ambros, Bohmann Druck und Verlag
Gesellschaft, stellte sich als stellvertretende Schriftführerin zur
Wahl. Die Finanzen des Verbandes überantworten die Mitglieder Dagmar
Lang, Manstein Zeitschriftenverlag, die als Schatzmeisterin fungiert.
Erwin Goldfuß, LW Werbe- und Verlags GmbH, wurde zum
stellvertretenden Schatzmeister gewählt. Weiters setzt sich der
Vorstand aus Claudia Gradwohl, Verlagsgruppe News GmbH, Claudia
Volak, ÖAMTC-Verlag GmbH und Thomas Zembacher, Österreichischer
Wirtschaftsverlag, zusammen.

Zwtl.: ÖZV will Informationsdrehscheibe sein

Für die kommende zweijährige Amtsperiode hat sich der Vorstand
vorgenommen, den Mitgliedern mehr Angebote im digitalen Bereich zu
machen. Im Frühjahr 2016 ist beispielsweise eine Studienreise zum
Medienstandort Berlin geplant. "Auch wenn unsere Verlage kurz- und
mittelfristig weiterhin den Mammut-Anteil ihrer Erlöse mit Print
erwirtschaften, liegt in der digitalen Fachinformation ein Markt mit
viel Potenzial, den wir erschließen müssen. Dazu möchte der ÖZV eine
Informationsdrehscheibe für seine Mitglieder sein."

Zwtl.: Pichler fordert Reform der Publizistikförderung

Der wiedergewählte ÖZV-Präsident pocht darüber hinaus auf der
politischen Ebene auf eine Reform und Aufstockung der
Publizistikförderung: "Die Förderkriterien der Publizistikförderung
schließen viele Fachmedien und Zeitschriften, die aufgrund ihrer
Inhalte wesentlich zum politischen, wirtschaftlichen und
gesellschaftlichen Diskurs beitragen, aus. Eine reformierte
Publizistikförderung soll vor allem auch die Transformation des
Geschäftsmodells der Zeitschriften und Fachmedien in die Online-Welt
unterstützen. Darüber hinaus muss die Publizistikförderung auch dazu
dienen, die Qualität des Fach-Journalismus in der digitalen Welt zu
sichern." Der ÖZV vertritt die Interessen von knapp 150 Verlagen mit
mehr als 300 Publikationen.

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21. Mai 2015

Michalski setzt auf "360 Grad-Versorgung mit Fachinformationen"

Wann: 8. Juni, 9.00 bis 13.00 Uhr - Wo: Ringturm der Vienna Insurance Group (Schottenring 30, 1010 Wien) - Was: u.a. mobile Geschäftsmodelle und Paid Content-Strategien

Wien (OTS) - Claudia Michalski, Geschäftsführerin der Verlagsgruppe
Handelsblatt in Düsseldorf mit den Schwerpunkten auf Fachmedien und
Beteiligungsmanagement, spricht am 8. Juni 2015 bei der
Digital-Tagung des Österreichischen Zeitschriften- und
Fachmedienverbandes (ÖZV) über die Diversifikation des Angebotes bei
Fachmedien. "Eingeführte, in den Zielgruppen bekannte Marken werden
verlängert um digitale Produkte, Datenbanken, Veranstaltungen,
Workflow-Lösungen, Dienstleistungen und vieles mehr."

Nicht nur in Publikumsmedien, sondern auch in Fachmedien wird das
Kerngeschäft durch Diversifikation des Angebotes ergänzt. Hierbei
setzt Michalski, die auch stellvertrende Sprecherin der deutschen
Fachpresse ist, auf eine 360 Grad-Versorgung mit notwendigen
Fachinformationen. "Eine konsequente Dachmarkenstrategie
vorausgesetzt, führt die Diversifikation nicht nur zur
Markterweiterung, sondern wirkt sich auch positiv auf die Kernmarke
aus und stabilisiert das Fachmedien-Geschäft nachhaltig", so
Michalski.

Zwtl.: Wie sehen Geschäftsmodelle etablierter Verlagshäuser morgen
aus?

Darüber hinaus geht Niklas Wilke, Partner PricewaterhouseCoopers
(PwC) in seinem Vortrag folgenden Fragen auf den Grund: Was sind die
großen Medientrends und welchen Einfluss haben sie auf die Zukunft
der Medienbranche? Wie sehen die Geschäftsmodelle etablierter
Verlagshäuser aus - gestern, heute, morgen? Und welche Chancen gibt
es, die Entwicklung positiv zu beeinflussen? Wilke erstellt
regelmäßig für PwC den "Global Entertainment and Media Outlook",
dabei analysiert er jährlich die deutsche Medienlandschaft,
untersucht Schlüsseltrends der Branche. PwC leitet darüber hinaus
Umsatzprognosen zu 13 Teilbranchen der Medienmärkte in 54 Ländern für
die kommenden fünf Jahre ab.

Weiters referiert Ulrich Hermann (Wolters Kluwer Deutschland) über
Mobile Geschäftsmodelle für Fachinformationen, Nils Oberschelp (DPV
Deutscher Pressevertrieb) über die Transformation von
Zeitschriftenverlagen zu digitalen Medienhäusern und Marco Olavarria
(Kirchner + Robrecht Management Consultants) über Paid
Content-Strategien für Fachmedien und Zeitschriften.

Die Konferenz findet unter dem Titel "Neue Erlöse, stabiles
Kerngeschäft" am 8. Juni von 9.00 Uhr bis 13:00 Uhr im Ringturm der
Vienna Insurance Group (Schottenring 30, 1010 Wien) statt. Bitte
melden Sie sich bis 1. Juni unter der E-mail-Adresse
office@oezv.or.at an.

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12. Mai 2015

Digital-Tagung für Verlage: Neue Erlöse, stabiles Kerngeschäft

Wann: 8. Juni, 9.00 bis 13.00 Uhr - Wo: Ringturm der Vienna Insurance Group (Schottenring 30, 1010 Wien) - Was: u.a. mobile Geschäftsmodelle und Paid Content-Strategien

Wien (OTS) - Das Programm der ersten Digital-Tagung des
Österreichischen Zeitschriften- und Fachmedienverbandes (ÖZV) steht
fest. Unter dem Titel "Neue Erlöse, stabiles Kerngeschäft" widmen
sich kleine und mittelständische Verlagshäuser am 8. Juni Fragen der
Digitalisierung. Die Konferenz findet von 9:00 bis circa 13:00 Uhr im
Ringturm der Vienna Insurance Group (Schottenring 30, 1010 Wien)
statt.

Bei der Tagung stellen innovative Zeitschriften- und
Fachmedien-Verlage ihre digitalen Strategien vor, Berater
präsentieren ihre Empfehlungen. Der Fokus liegt unter anderem auf
mobilen Geschäftsmodellen und Paid Content-Strategien. Die
Tagungsmoderation übernimmt "News.at"-Chefredakteurin Mesi
Tötschinger.

Zwtl.: Das Programm im Überblick:

Ulrich Hermann, Vorsitzender der Geschäftsführung Wolters Kluwer
Deutschland, startet den Reigen der Referenten und zeigt, wie sein
Konzern die Transformation von einem print-basierten Fachverlag hin
zu einem digitalen Informationsdienstleister meistert. Sein Referat
trägt den Titel "Inhalte im Nutzer-Kontext: Mobile Geschäftsmodelle
für Fachinformationen".

Nils Oberschelp, Vorsitzender der Geschäftsführung DPV Deutscher
Pressevertrieb, geht in seinem Vortrag der Frage auf den Grund, wie
Fachverlage zu digitalen Medienhäusern werden. Oberschelp sammelte
seine umfangreiche Vertriebs- und Marketingerfahrung beim Berliner
Verlag, 2006 war er Geschäftsführer des Bereiches Marketing und
Vertrieb bei der Verlagsgruppe News in Wien, seit 2013 ist er beim
Unternehmen DPV Deutscher Pressevertrieb und vertreibt 650 Titel aus
120 unterschiedlichen Verlagen.

Niklas Wilke, Partner bei PricewaterhouseCoopers in Hamburg, bringt
in seinem Vortrag einen Ausblick auf die Transformation des
Verlagsgeschäft unter den Titel "Medien 2020 - Wie wird die
Medienlandschaft künftig aussehen?" Sein Tätigkeitsschwerpunkt liegt
in der Wirtschaftsprüfung von Unternehmen, insbesondere im Bereich
der Medien-Industrie. Darüber hinaus erstellt Wilke Studien wie den
regelmäßig erscheinenden "German Entertainment Media Outlook".

Claudia Michalski, Geschäftsführerin der Verlagsgruppe Handelsblatt
in Düsseldorf mit den Schwerpunkten Fachmedien und
Beteiligungsmanagement, referiert über das klassische Printgeschäft
aus der Sicht von Fachmedien "Wie Fachmedien ihr Kerngeschäft
stärken". Michalski ist neben ihrer Tätigkeit beim "Handelsblatt"
stellvertretende Sprecherin der deutschen Fachpresse und Vorsitzende
der Arbeitsgemeinschaft Zeitschriftenverlage im Börsenverein des
deutschen Buchhandels.

Abschließend spricht Marco Olavarria, geschäftsführender
Gesellschafter Kirchner + Robrecht Management Consultants über Paid
Content-Strategien für Fachmedien und Zeitschriften. Ollavaria berät
Verlage bei der Entwicklung ihrer Strategien und neuer
Geschäftsmodelle sowie deren Umsetzung, insbesondere in den Bereichen
Organisation, Marketing und Vermarktung.

Hier steht der Einladungs-Folder zum Download bereit:
http://www.oezv.or.at/download.php?id=33

Bitte melden Sie sich bis 1. Juni unter der E-mail-Adresse
office@oezv.or.at an. Für Nicht-Mitglieder von ÖZV und VÖZ fällt ein
Unkostenbeitrag von 150 Euro (exklusive Mehrwertsteuer) an.

ÖZV-Digital-Tagung: Neue Erlöse, stabiles Kerngeschäft

Bei der Tagung des Österreichischen Zeitschriften- und
Fachmedienverbandes (ÖZV) stellen innovative Zeitschriften- und
Fachmedien-Verlage ihre digitalen Strategien vor, Berater
präsentieren ihre Empfehlungen. Der Fokus liegt unter anderem auf
mobilen Geschäftsmodellen und Paid Content-Strategien.

Datum: 8.6.2015, 09:00 - 13:00 Uhr
Ort: VIG, Ringturm
Schottenring 30, 1010 Wien
Url: http://www.oezv.or.at/b188m10

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